20 Jahre Videofluoroskopie im Christophsbad

4. Göppinger Dysphagie-Symposium am Samstag, dem 18. Mai 2019

Der Schluckakt wird bei der Videofluoroskopie mittels einer Röntgendurchleuchtung genaues-tens beobachtet. Diese Diagnose bildet den Auftakt für umfassende Therapien zum Wohle des Patienten (lifePR) ( Göppingen, )
Vor 20 Jahren wurde im Klinikum Christophsbad die Funktionsdiagnostik mit Videodokumentation von Schluckakten -  die Videofluoroskopie - eingeführt. Damit etablierte Christophsbad über die Kreisgrenzen hinaus eine Diagnostikmethode, die als „Gold Standard“ in der Untersuchung von Schluckstörungen gilt. Die Tandemuntersuchung der Abteilung für Logopädie in Kooperation mit der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie wurde in den letzten 20 Jahren zum Besten der Patienten mit einer Schluckstörung stets weiterentwickelt.

Das Jubiläum feiert das Klinikum Christophsbad mit einem wissenschaftlichen Symposium unter der Leitung von Angelika Kartmann, Leitende klinische Linguistin des Christophsbads. Es bietet für die Teilnehmer ein Update zu Themen aus der Therapie von neurogenen Schluckstörungen (Dysphagien) und Diagnostik, mit einem Schwerpunkt auf der Videofluoroskopie. Ausgewiesene Experten präsentieren ein breitgefächertes und praxisrelevantes Themenspektrum: Befunde und therapeutische Konsequenzen, Dysphagie bei Bewegungsstörungen oder Parkinson, Biofeedback und Elektrostimulation. Das Symposium richtet sich an alle interessierten Therapeuten, Ärzte und andere an der Versorgung dysphagischer Patienten beteiligten Berufsgruppen.

Schluckstörungen (Dysphagien) können nach Schlaganfällen, Schädel-Hirn-Traumata, nach Operationen im Mund-, Hals- und Kopfbereich, aber auch bei Kindern mit Mehrfachbehinderungen auftreten. „Sie können zu Mangelernährung, Lungenentzündungen und in seltenen Fällen zum Ersticken führen“, erklärt Angelika Kartmann, Leitende klinische Linguistin des Christophsbads.

Pressevertreter sind ausdrücklich eingeladen.

Für Therapeuten werden 6 Fortbildungspunkte vergeben. Für Ärzte sind 4-CME-Fortbildungspunkte beantragt.

4. Göppinger Dysphagie-Symposium

Samstag, 18. Mai 2019, 9.00 bis 14.30 Uhr

09.00 Uhr        Eröffnung und Begrüßung
                      Angelika Kartmann M.A.
                      Prof. Dr. Bernd Tomandl, Chefarzt der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie

09.15 Uhr        Möglichkeiten und Grenzen der Klinischen Schluckuntersuchung
                      Prof. Dr. Stefanie Duchac

09.45 Uhr       Ausgewählte Videofluoroskopiebefunde bei neuro (-geriatrischen) Patienten. Korrelation mit der Bildgebung und therapeutische Konsequenzen
                     Angelika Kartmann M.A., Prof. Dr. med. Bernd Tomandl

10.30 Uhr       Dysphagie bei Bewegungsstörungen
                      Beate Schumann, M.Sc.

11.00 - 11.30 Uhr Kaffeepause

11.30 Uhr        Prädiktoren für Penetration und Aspiration bei M. Parkinson: eine retrospektive Videofluoroskopiestudie Maren Gäckle, M.A.

12.00 Uhr        Eine empirische Vergleichsstudie der Klinischen Schluckuntersuchung mit der apparativen Schluckdiagnositk mittels Videofluoroskopie bei Patienten mit Myasthenia gravis Sabrina Herre, B.Sc.

12.30 Uhr        Umdenken in der Rehabilitation von Dysphagien: von „Strenght“ zu „Skill“ mit sEMG-Biofeedback Prof. Dr. Stefanie Duchac

13.00 Uhr        Pharyngeale Elektrostimulation aus der Anwenderperspektive: Einsatzmöglichkeiten in der neurologischen Frührehabilitation Sina Peter

13.30 -14.30 Uhr Ausklang mit Gesprächen, Diskussionen und kleinem Imbiss
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