Zweites FullDome-Festival in Jena

Carl Zeiss ehrt beste Arbeiten

Mit der Visualisierung von "SciaFobia" gewannen Nico Uthe und Bastian Böhm den Performance Award. Die Fulldome-Animation löst die Kuppel in einen unendlichen Raum auf (lifePR) ( Jena, )
Beim zweiten FullDome-Festival am 26. April im Jenaer Zeiss-Planetarium wurden junge Filmemacher und Produzenten für ihre eingereichten Arbeiten ausgezeichnet. Eine Fachjury, bestehend aus Dozenten, Kunstwissenschaftlern und den Gastgebern, sowie das Publikum vergaben drei Preise für die besten Videoprojektionen für Planetariumskuppeln. Carl Zeiss stiftete den Creative Award für die beste Idee, den Performance Award für die beste Umsetzung und den Publikumspreis. Am Wettbewerb nahmen Studenten der Bauhaus-Universität Weimar, der Muthesius- Kunsthochschule und der Fachhochschule in Kiel sowie der Hochschule für Gestaltung in Offenbach teil. Nur das DomeFest in den USA bietet vergleichbare Chancen für FullDome- Produzenten, ist aber überwiegend auf professionelle Arbeiten ausgerichetet.

Den Creative Award erhielt Thomas Fritzsche mit seinem Festival-Trailer "The Diver - Der Taucher". Die Arbeit greift den Festival-Ort auf - das Planetarium - füllt ihn mit Wasser und lässt einen Taucher System und Festival starten. Diese Idee kam bei der Jury deshalb gut an, weil sie mit Originalität und spannender Bildführung auf das neue Medium FullDome aufmerksam macht.

Die Gewinner des Performance Awards, Nico Uthe und Bastian Böhm studieren an der Muthesius-Kunsthochschule in Kiel. Mit ihrer Visualisierung von "SciaFobia", Schattenangst, gelang es ihnen die Kuppel als Spielfläche aufzubrechen. Sie kombinierten zweidimensionale, auf das Schattenthema abstrahierende Figuren und Objekte mit einer sich aufbauenden dreidimensionalen Welt. Im Stile klassischer Verfolgungsjagden und mit filmmusikalischen Zitaten entwickelte sich vor den Augen der Zuschauer ein sich in die Tiefe erstreckender virtueller Raum. Hier wurde handwerkliches und dramaturgisches Können von der Idee bis zum fertigen Film präsentiert.

Das Publikum im vollbesetzten Zeiss-Planetarium votierte nach der Präsentation der zwanzig Festival-Beiträge für ein Tanzvergnügen der "FullDome-Art". Thorsten Greiner von der Hochschule für Gestaltung in Offenbach inszenierte ein Ballet, das er durch eigene Programmierung auf eine völlig abstrakte Weise umsetzte und als "50 % Illusion" betitelt. Er inszenierte die Kuppel auf eine völlig neue Art und Weise und belegt zugleich wie Muster unser Denken und Begreifen bestimmen.

FullDome ist ein sehr junges prosperierendes Medium, bei dem filmische Szenen für die Projektion an eine Kuppel gestaltet werden. Die meisten Systeme für diese Ganzkuppelprojektion befinden sich in Planetarien. Carl Zeiss entwickelt die Projektions- und Wiedergabetechnik für die Ganzkuppelprojektion und sieht ein großes Potenzial an kreativen, unterhaltenden und ebenso bildungsorientierten Möglichkeiten. Das Jenaer FullDome-Festival ist einzigartig in Europa.

Das dritte FullDome-Festival ist bereits für April 2009 geplant und steht unter dem Thema "Bauhaus in den Sternen" in Reminiszenz an 90 Jahre Bauhaus Weimar. Interessenten am Festival können sich direkt an das Zeiss-Planetarium in Jena wenden.
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