Bundesgesundheitsministerin Schmidt bei Einweihung desBernhard-Nocht-Instituts - Tropenkrankheiten auch bei uns angesichts desKlimawandels eine Herausforderung

(lifePR) ( Berlin, )
Nach vierjähriger Bauzeit wurde heute der Neubau des Hochsicherheitslabors am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI) in Hamburg in Anwesenheit von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt eingeweiht.

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: "Tropenkrankheiten stellen angesichts des Klimawandels auch in unseren gemäßigten Breiten eine zunehmende Herausforderung dar. Die globale Erwärmung kann dazu führen, dass potentielle Überträger von Tropenkrankheiten auch in Mitteleuropa heimisch werden. Die fundierte Analyse der sich hieraus ergebenden Risiken und die Entwicklung wirksamer Maßnahmen ist ohne umfassende Kenntnisse und Erfahrungen in der Tropenmedizin nicht möglich. Das Bernhard-Nocht-Institut ist auf diesem Gebiet eine führende Einrichtung von hervorragendem Ruf."

In seiner über hundertjährigen Geschichte kann das Bernhard-Nocht-Institut auf große Erfolge in der Erforschung und Behandlung von Tropenkrankheiten zurück-blicken, zuletzt bei der Identifizierung eines möglichen Angriffspunkts im Lebens-zyklus des Malariaerregers, der eine der großen Volkskrankheiten in den Tropen verursacht. Auch an der Entdeckung des SARS-Virus war das BNI maßgeblich beteiligt. Der Forschungsstandort am Bernhard-Nocht-Institut hat eine lange Tradition und wird mit den Investitionen in den Neubau des Hochsicherheitslabors nun auch für die Zukunft fit gemacht.

Das Bernhard-Nocht-Institut wird von Bund und Ländern jeweils zur Hälfte institutionell gefördert. Von Bundesseite werden jährlich rund 6 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bmg.bund.de und www.bni-hamburg.de
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