Samstag, 23. Juni 2018


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Widerstand gegen Mega-Kraftwerk Ensdorf wächst

BUND: Dem Vorbild Saarlouis sollen andere folgen

Saarbrücken, (lifePR) - Der BUND Saar begrüßt die Absicht der Stadt Saarlouis, juristische Schritte gegen Kraftwerkspläne der RWE Power in Ensdorf zu unternehmen und hofft, dass sich weitere umliegende Gemeinden anschließen werden. Hierfür bietet der BUND Saar seine Unterstützung an. Angesichts des immer größer werdenden Widerstandes gegen die Kraftwerkspläne fordert der BUND das Aus für das Mega-Kraftwerk an der Saar.

„RWE Power zeigt sein wahres Gesicht. Dem Unternehmen ist mehr am Profit gelegen als an dem Wohl der Menschen und dem Klimaschutz. Die Ankündigung der RWE, sich komplett zurückzuziehen, wenn sie ihre Pläne nicht voll umsetzen kann, ist ein plumper Erpressungsversuch an die Politik“, so Joachim Götz, Landesvorsitzender des BUND Saar.

Die Mehrheit der saarländischen Bevölkerung will kein solches Kraftwerk, wie in Ensdorf geplant. Auch in einer vom BUND beauftragten repräsentativen Umfrage des FORSA-Instituts sprachen sich deutschlandweit 67 Prozent der Befragten dafür aus, dass keine neuen klimaschädlichen Kraftwerke auf Braunkohle- oder Steinkohlebasis gebaut werden sollen.

„Wir hoffen, dass die Politik des Volkes Stimme hört, und diesen klimapolitischen Irrsinn in Ensdorf endlich eine Absage erteilt. Und an die RWE richten wir die Bitte, dass sie ihren Worten auch Taten folgen lassen und ihre klimaschädlichen Kraftwerkspläne im Saarland beenden“, so Götz weiter.
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