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Kritik an Müller-Äußerungen zum Kraftwerk Ensdorf BUND Saar fürchtet um ergebnisoffenes Verfahren

(lifePR) (Saarbrücken, )
Der BUND Saar kritisiert die jüngsten Äußerungen des saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller, indem er sich deutlich für den Bau des geplanten Steinkohlkraftwerks mit einer Leistung von 1.600 MW in Ensdorf ausspricht. Damit übt er in unverantwortlicher Art und Weise Druck auf die Genehmigungsbehörde aus, die Planungen der RWE Power in Ensdorf zu genehmigen. Das lässt nach Ansicht des BUND Saar für das noch ausstehende Genehmigungsverfahren nichts Gutes erwarten, wie auch die Erfahrungen bei der Genehmigung der Müllverbrennungsanlage in Velsen gezeigt haben.

„Mit ihrer offen zur Schau getragenen Unterstützung für den Kraftwerksneubau in Ensdorf macht sich die saarländische Landesregierung mit Ministerpräsident Peter Müller an der Spitze zum Propagandist eines Unternehmens, dem mehr am Profit gelegen ist als am Wohl der Menschen und dem Klimaschutz. Alle Welt tut so, als wäre das Kraftwerk schon gebaut. Wir fürchten daher um ein ergebnis-offenes und faires Genehmigungsverfahren“, so Joachim Götz, Landesvorsitzender des BUND Saar.

Mit der Unterstützung für die Kraftwerkspläne macht die CDU-Landesregierung nach Ansicht des BUND Saar eine Politik gegen die Mehrheit der Menschen in unserer Region, die dieses gigantische Kraftwerk ablehnen und für einen effektiven Klimaschutz eintreten.

„Der nun eingetretene Störfall mit der Verbreitung des Gipses stärkt nicht das Vertrauen in den Anlagenbetreiber, der in einer solchen Anlage nicht nur mit harmlosem Gips zu tun hat. Die Menschen, die heute vielleicht nur harmlosen Gips abbekommen, wissen damit aber genau, dass sie auch bei wesentlich gravierenderen Störfallen dieses Megakraftwerkes direkt betroffen sein werden.“
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