Per Kirkeby: Sonderschau in Bremen

Ab 7. Februar 2016 stellen die Museen Böttcherstraße Werke des berühmtesten dänischen Gegenwartskünstlers in einer Sonderschau aus

(lifePR) ( Bremen, )
Nur wenige Schritte entfernt vom Bremer Marktplatz mit seinem markanten UNESCO Weltkulturerbe-Ensemble aus Rathaus und Roland befindet sich die „heimliche Hauptstraße“ Bremens: die Böttcherstraße. Sie gilt als expressionistisches Gesamtkunstwerk und zieht mit ihrem einmaligen Charme aus Backsteinarchitektur und Art Déco ganzjährig Besucher in ihren Bann. Hier, zwischen kleinen Fachgeschäften und Kunsthandwerkerläden, befinden sich mit den Museen Böttcherstraße gleich zwei renommierte Bremer Ausstellungshäuser. In einem Patrizierhaus des 16. Jahrhunderts residiert das Ludewig Roselius Haus mit Kunst und Kunsthandwerk vom Mittelalter bis zum Barock. Das Paula Modersohn-Becker Museum ist das weltweit erste Museum für eine Malerin und beherbergt zahlreiche Meisterwerke der Namensgeberin. In regelmäßigen Sonderausstellungen knüpfen die beiden Häuser an ihre Historie sowie ihren Bestand an und bringen sie in Verbindung mit aktueller Kunst. In Kooperation mit dem Louisiana Museum of Modern Art in Humlebaek, Dänemark, zeigen die Museen Böttcherstraße ab 7. Februar 2016 einen Querschnitt aus dem Werk Per Kirkebys. 1938 geboren gilt er als berühmtester lebender Künstler Dänemarks. Als einer der führenden Maler Europas arbeitete er mit Künstlern wie Joseph Beuys und Nam June Paik zusammen und hat sich gleichfalls einen Namen als Bildhauer, Architekt und Lyriker erworben.

Künstlerische Vielfalt

Mitten in Bremen steht seit 1988 ein weithin sichtbares Kunstwerk von Kirkeby. Auf dem innenstädtischen Platz Domsheide, überwacht sein „Verkehrsturm“ aus rotem Backstein das Treiben der sich hier kreuzenden Busse, Bahnen, Fußgänger und Radfahrer. Solche Backsteinskulpturen gelten als ein Markenzeichen des promovierten Geologen Kirkeby.

Mit großformatigen Gemälden, Zeichnungen und Bronzemodellen erhalten Ausstellungsbesucher in den Museen Böttcherstraße ab Februar 2016 einen vertiefenden Eindruck aus dem Oeuvre des Malers. Bis in die 1970er Jahre prägen die Ausdrucksmittel des Pop Arts die Kunst von Kirkeby. Nach und nach gewinnt die Natur an Bedeutung in seinem Schaffen und Gegenständliches verwandelt sich in Abstraktes. Auch Kirkebys Farbwelt ändert sich über die Jahrzehnte: weg von kühler Düsternis hin zum hellen Licht des Nordens. Doch einigen Prinzipien bleibt der Künstler treu – seiner Schichtung von Farben sowie seinem expressiven Gestus und ihrer Sinnlichkeit, mit denen sie sich harmonisch in die Räume an der Bremer Böttcherstraße einfügen. Entdecken können dies die Besucher in der Ausstellung „Per Kirkeby – Werke aus dem Louisiana Museum of Modern Art“ bis zum 5. Juni 2016.

Weitere Informationen zu Ausstellungen, Hotelvermittlung und Tickets gibt es bei der Bremer Touristik-Zentrale unter Service-Telefon 04 21 – 30 800 – 10, im Internet unter www.bremen-tourismus.de oder in den Bremer Tourist-Informationen am Marktplatz (Langenstraße) und im Hauptbahnhof.
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