Samstag, 23. Juni 2018


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Frieden stiften weltweit

„Brot für die Welt“-Partner engagieren sich für gewaltfreie Konfliktlösungen

Stuttgart, (lifePR) - Zum Internationalen Tag des Friedens am 21. September laden „Brot für die Welt“, die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung und weitere Organisationen dazu ein, in Bonn Friedensstifter und Friedensstifterinnen und ihre Arbeit kennen zu lernen. Bei einer Veranstaltung im Bonner Kunstmuseum stehen Menschen im Mittelpunkt, die sich in bewaffneten Konflikten unbeachtet und oft unter großem persönlichen Risiko hinter den Kulissen für Frieden und Versöhnung einsetzen.

„Bilder von Krieg und Gewalt sind unübersehbar präsent in den Medien. Über Frieden wird dagegen nur wenig berichtet“, sagt Martin Petry, Berater zivile Konfliktbearbeitung bei „Brot für die Welt“ und Vertreter der kirchlichen Hilfswerke bei der Plattform. „Um Konflikte langfristig zu lösen ist weit mehr nötig, als Friedensabkommen auf höchster politischer Ebene zu schließen. Viele unserer Partner bauen von der Öffentlichkeit unbemerkt am Frieden in ihren Ländern mit.“ Diese Menschen seien es, die mit ihrem Engagement wesentlich zur Versöhnung und Demokratie beitragen.

„Meine Botschaft am Internationalen Tag des Friedens geht an die, die zur Gewalt greifen, um Veränderung herbeizuführen“, so die „Brot für die Welt“-Partnerin Florence Mpaayei aus Kenia. Sie ist überzeugt, dass wirklicher Wandel nicht aus zerstörerischer Gewalt kommen kann. Aus Meinungsverschiedenheiten könne nur durch Dialog eine positive soziale Veränderung entstehen. So hat die Geschäftsführerin der Nairobi Peace Initiative Africa durch Vermittlung und Training zur Versöhnung zwischen verfeindeten Gruppen beigetragen.

Ein weiterer Partner von „Brot für die Welt“, Guiamel M. Alim von der Kadtuntaya Foundation, Philippinen, ist seit seiner Jugend in zahlreichen Friedensorganisationen aktiv. Er war maßgeblich an der Errichtung von Friedenszonen in Bürgerkriegsgebieten der Philippinen beteiligt. Er erinnert sich: „Im Krieg 2003 wurden Tausende vertrieben, Zivilisten getötet. Nach einigen Geheimgesprächen gelang es uns und anderen Gruppen, sowohl die Regierung als auch die Guerilla davon zu überzeugen, die Feindseligkeiten einzustellen und die Gespräche wieder aufzunehmen.“

„Am Internationalen Tag des Friedens sollen die Friedensstifter die Möglichkeit erhalten, vor einer breiten Öffentlichkeit von ihren Erfahrungen zu berichten. Sie wollen damit Mut machen, sich für den Frieden weltweit einzusetzen“, erläutert Petry. „Sie sind die wahren Helden der vielen bewaffneten Konflikte“.

Im vergangenen Jahr wurde der Gedenktag der Vereinten Nationen für Waffenruhe und Gewaltfreiheit weltweit mit mehr als 3.500 Aktionen und Veranstaltungen begangen.

„Frieden stiften weltweit“ findet am 21. September von 10 bis 14 Uhr im Auditorium des Städtischen Kunstmuseums Bonn statt. Der Eintritt ist kostenlos. Programm unter www.brot-fuer-die-welt.de/....
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