Verbriefte Derivate legen an der Börse Stuttgart wieder deutlich zu

Anlagezertifikate verzeichnen im Juni erstmals starke Zugewinne gegenüber den Vormonaten/ Erneuter Umsatzrekord beim Handel mit Anleihen

(lifePR) ( Stuttgart, )
Die Börse Stuttgart, Deutschlands führende Privatanlegerbörse, hat im Juni mit einem Gesamtumsatz von 13,2 Milliarden Euro gegenüber dem Vormonat ein Plus von knapp 13 Prozent verzeichnet. Der Handel in verbrieften Derivaten legte erstmals wieder seit Februar dieses Jahres mit 8,5 Milliarden Euro um rund 18 Prozent gegenüber dem Vormonat (7,2 Milliarden Euro) zu. Hier schnitten die Anlagezertifikate mit einem Handelsvolumen von 5,1 Milliarden Euro und einem Plus von 36 Prozent im Vergleich zum Mai (3,7 Milliarden Euro) am besten ab. "Bei den derzeitigen Schwankungen an den Finanzmärkten sind wir mit dieser Entwicklung sehr zufrieden", sagte Oliver Hans, Geschäftsführer der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse. Nachhaltig positiv ist der Trend beim Anleihenhandel. Die Umsätze in diesem Segment übertrafen mit 3,8 Milliarden Euro im Juni sogar den bisherigen Umsatzrekord des Vormonats Mai (3,6 Milliarden Euro) um rund 5 Prozent.

"Aufgrund der noch immer unsicheren Märkte scheinen die Privatanleger vor allem Zertifikate zu bevorzugen, die mit Sicherheitspuffern ausgestattet sind", erklärte Hans. So erfreuten sich beim Handel mit Anlageprodukten am Handelssegment Euwax im Juni die Discount-Zertifikate mit 2,1 Milliarden Euro Umsatz besonderer Beliebtheit. Dies entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vormonat (1,1Milliarden Euro) von rund 94 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat (1,7 Milliarden Euro) von über 24 Prozent. Auch die Bonus-Zertifikate lagen mit 2,0 Milliarden Euro um über 30 Prozent über dem Vormonat (1,5 Milliarden Euro) und knapp 6 Prozent über dem Vorjahresmonat (1,9 Milliarden Euro).

Das Handelsvolumen der Hebelprodukte lag wie bereits in den beiden Vormonaten April und Mai auch im Juni unter dem der Anlageprodukte. Hier setzte die Börse Stuttgart 3,4 Milliarden Euro um. Dies entspricht dem Handelsvolumen des Vormonats. Den Hauptanteil erwirtschafteten hier die Knock-out-Produkte mit 2,2 Milliarden Euro - gefolgt von den Optionsscheinen mit 1,1 Milliarden Euro.

Gegenüber dem Vorjahresmonat registrierten die Anleihen mit 3,8 Milliarden Euro einen Zuwachs von rund 19 Prozent. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007 (13,2 Milliarden Euro) stieg der Umsatz um über 35 Prozent auf 17,9 Milliarden Euro. Gegenüber dem ersten Quartal 2008 (7,2 Milliarden Euro) steigerte sich der Umsatz mit 10,7 Milliarden Euro sogar um 70 Prozent.
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