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Staatssekretär Meyer-Krahmer: "Wir forschen für den Küstenschutz"

Wissenschaftler präsentieren in Berlin Denkschrift "Küstenmeere im Wandel"

(lifePR) (Berlin, )
Die Küsten stehen weltweit unter Druck: Klimawandel, zunehmende Nutzung durch den Menschen und die oft extremen Einflüsse von Meer, Atmosphäre und Land setzen den Küsten zu. Die Küstenforschung gewinnt deshalb zunehmend an Bedeutung. "Damit wir unsere Küsten auch künftig wirksam schützen, sind die Erkenntnisse der Wissenschaft unerlässlich", sagte Staatssekretär Professor Frieder Meyer-Krahmer bei der Präsentation der Denkschrift "Küstenmeere im Wandel" durch das Konsortium Deutsche Meeresforschung am Montag in Berlin. Die Broschüre fasst die Strategien der Wissenschaft zusammen, wie auf die steigende Belastung der Küsten reagiert werden kann. Schwerpunkt ist die Situation an Nord- und Ostsee. "An unseren Küsten lässt es sich gut leben", sagte Staatssekretär Meyer-Krahmer. "Das wird sicherlich auch so bleiben, auch dank der aktuellen Forschung und Entwicklung."

Meyer-Krahmer betonte den praktischen Nutzen der Denkschrift: "Das sind zentrale Informationen, die Entscheidungsträger bei ihrem Handeln anleiten werden." Der durch den Klimawandel verursachte Anstieg des Meeresspiegels werde Deutschland nicht über Nacht treffen, sondern zwischen drei und fünf Millimeter pro Jahr betragen. Meyer-Krahmer: "Wir können uns also wappnen." Vor allem die Modelle der Simulation und Prognose könnten helfen, die wirksamsten Strategien für den Schutz der norddeutschen Küsten zu entwickeln.

Die Projektfördermittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für die Meeres- und Polarforschung betragen in diesem Jahr 17 Millionen Euro. In der Denkschrift spielt das Integrierte Küstenzonenmanagement (IKZM) eine besondere Rolle. "Hierbei wird die Küste nicht nur als Trennlinie des nassen und trockenen Elementes gesehen, sondern als ein Wirtschafts-, Natur- und Lebensraum, dessen nachhaltige Nutzung und dessen Schutz im Zusammenhang erforscht werden müssen", sagte der Staatssekretär.

Die Bundesregierung hat deshalb bereits im vergangenen Jahr eine nationale IKZM-Strategie beschlossen. Das BMBF fördert in diesem Zusammenhang zwei Forschungsverbünde: Ein Wissenschaftlerteam untersucht die Odermündung im polnisch-deutschen Grenzgebiet, der andere die Situation an der Westküste Schleswig-Holsteins. Ein weiterer Schwerpunkt der Projektförderung ist die ingenieurtechnische Küstenforschung. Diese untersucht zum Beispiel die so genannte Sedimentdynamik, die für die Küsten- und Elbschifffahrt wichtig ist.

Weitere Informationen finden Sie unter www.deutsche-meeresforschung.de.

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Das Bundesforschungsministerium fördert seit Jahren Forschungsprojekte im Bereich der Stammzellforschung und der regenerativen Medizin. Zum einen werden Forschungsverbünde unterstützt, die neue Therapien mit hoher klinischer Relevanz z.B. zur Behandlung von Herzerkrankungen und neurologischen Leiden, wie Parkinson und Schlaganfall entwickeln. Außerdem fördert das BMBF zwei so genannte Translationszentren für Regenerative Medizin. Die Zentren sollen dafür sorgen, dass Forschungsergebnisse schnell den Patienten zugute kommen und zu Keimzellen für Unternehmensausgründungen und zu Partnern für innovationsstarke Unternehmen werden.

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