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Deutsche und französische Forscher arbeiten enger zusammen

Ministerrat in Berlin wertet Centre Marc Bloch zum eigenständigen binationalen Akteur auf / Wanka: "Unsere Projekte haben Signalwirkung"

(lifePR) (Berlin, )
Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und ihre französische Amtskollegin Najat Vallaud-Belkacem haben heute im Rahmen des 17. Deutsch-Französischen Ministerrats in Berlin die Zusammenarbeit in Bildung, Forschung und Innovation weiter vertieft. Das vor über 20 Jahren gegründete deutsch-französische Forschungszentrum Centre Marc Bloch erhält mit der heutigen Unterzeichnung der Vereinssatzung eine eigene Rechtspersönlichkeit als eingetragener Verein und kann sich so zu einer binationalen Forschungseinrichtung mit gemeinsamer Organisationsstruktur entwickeln. Das interdisziplinär ausgerichtete Forschungszentrum für Geistes- und Sozialwissenschaften mit Sitz in Berlin widmet sich insbesondere der Nachwuchsförderung und bezieht dabei Forscher und Forschungsthemen Mittel- und Osteuropas ein. Ein weiterer Fixpunkt der deutsch-französischen Zusammenarbeit im Bereich Bildung und Wissenschaft ist das aus 180 Hochschulen in Deutschland und Frankreich bestehende Netzwerk der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH), das beide Regierungen weiter ausbauen wollen.

"Deutschland und Frankreich stehen dafür, dass Europa bei Forschung und Innovation an der Spitze bleibt", sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. "Deshalb haben unsere bilateralen und europäischen Initiativen Signalwirkung. Wir haben uns vorgenommen, unsere gemeinsamen Projekte noch enger zu verknüpfen und auf zukunftsträchtigen Forschungsfeldern neue Kooperationen einzugehen."

Auf dem 5. Forum zur Deutsch-Französischen Forschungskooperation in Paris hatten beide Ministerinnen im Dezember 2014 zudem die Schwerpunkte für die nächsten Jahre vereinbart, die jetzt mit Leben erfüllt werden. Im Mittelpunkt sollen die Energieforschung, die IT-Sicherheitsforschung, die Klimaforschung sowie die Geistes- und Sozialwissenschaften stehen.

Im Bereich Energie arbeiten Deutschland und Frankreich u.a. bei der Forschung zu Stromnetzen und Speichern sowie bei der Nachwuchssicherung für die Nuklearen Sicherheitsforschung eng zusammen. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist die IT-Sicherheit, bei der Deutschland und Frankreich weltweit eine Spitzenposition einnehmen. Eine enge Zusammenarbeit auf höchstem Niveau, wie sie zum Beispiel zwischen den Universitäten Saarbrücken und Nancy im Rahmen von Projektkooperationen gelebt wird, befördert die digitale Souveränität ganz Europas. Die Zusammenarbeit zielt insbesondere auf die Entwicklung und Erprobung von Methoden und Systemen, die Bürgern die Kontrolle ihrer Daten im Internet ermöglichen.

Als starkes Tandem haben sich Frankreich und Deutschland auch in der Klimaforschung erwiesen. Die gemeinsame Programmplanungsinitiative "JPI Climate" im laufenden EU-Forschungsprogramm Horizont 2020 bietet beiden Ländern eine wirkungsvolle Plattform für einen regelmäßigen und fruchtbaren Austausch untereinander und mit anderen EU-Ländern. Am kürzlich erschienenen Sachstandsbericht des Weltklimarates IPCC haben Deutschland und Frankreich entscheidend mitgewirkt und werden sich auf der Ende des Jahres stattfindenden Klimakonferenz in Paris für ein ehrgeiziges internationales Abkommen einsetzen.

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