Bischöfe fordern Gerechtigkeit und Solidarität Appell der Generalversammlung der Lateinamerikanischen Bischofskonferenz an G8-Regierungschefs

(lifePR) ( Aachen, )
In einer gemeinsamen Erklärung haben sich die katholischen Bischöfe aus Lateinamerika und der Karibik auf der fünften Generalversammlung im brasilianischen Aparecida an die in der kommenden Woche in Heiligendamm versammelten Staats- und Regierungschefs der G-8 gewandt. Die Bischöfe fordern darin, die Weltwirtschaft auf den Pfad einer menschlichen und ökologisch-nachhaltigen Entwicklung zu führen, die auf Gerechtigkeit, Solidarität und dem globalen Gemeinwohl beruhe.

MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Josef Sayer, der an der Versammlung in Aparecida teilgenommen hat, begrüßte den Appell: "Mit der Erklärung hat sich die Generalversammlung ein Anliegen zu eigen gemacht, das MISEREOR mit Bischöfen aus Afrika, Asien und Lateinamerika bei politischen Gesprächen in London, Berlin und Rom Anfang Mai vertreten hat. Als Teilnehmer der Gespräche konnte der honduranische Kardinal Oscar Rodriguez im Plenum von der Delegationsreise berichten. Daraufhin wurde die Erklärung formuliert, in der die Bischöfe die Forderungen der Millenniums-Entwicklungsziele unterstreichen, die extreme Armut in der Welt vor dem Jahre 2015 zu beseitigen und dafür die notwendigen Mittel bereitzustellen", so Sayer in Aparecida.

Mit dem Appell unterstützt die Generalversammlung der lateinamerikanischen Bischöfe ausdrücklich Papst Benedikt XVI. in seinen Aussagen, die er in einem Brief an die deutsche Kanzlerin Angela Merkel im Dezember 2006 formuliert hat.
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