Montag, 25. Juni 2018


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Materialdaten für die Gebäudesanierung online

Wissen schützt vor Feuchteschäden, Schimmel & Co

Bonn, (lifePR) - Sind bei der Sanierung von Gebäuden das Materialverhalten der Baustoffe und die neuen Konstruktionen nicht aufeinander abgestimmt, können Bauschäden wie Schimmelpilzbefall oder Korrosion entstehen. Doch oft sind thermische und feuchtetechnische Eigenschaften nur unzureichend bekannt, insbesondere bei heute nicht mehr üblichen Baustoffen. Bisher behilft man sich in der Planung deshalb meist mit bauphysikalischen Kennwerten vergleichbarer moderner Produkte – doch damit trifft man nicht immer ins Schwarze. Das neue BINE-Projekt-Info (07/07) „Materialdaten für die energetische Gebäudesanierung“ stellt die im Rahmen eines Forschungsprojektes entwickelte Datenbank „MASEA“ vor. Sie macht eine umfangreiche Sammlung charakteristischer Materialkennwerte im Internet frei zugänglich.

Auf Grundlage der Materialdatensammlung können bestehende Gebäude in der Form für die energetische Bewertung erfasst werden, in der sie real vorzufinden sind. Die Datenbank umfasst aktuell 475 Materialien und soll laufend erweitert und ergänzt werden. Jeweils ein Datenblatt enthält die bauphysikalischen Kennwerte – oft ergänzt um Abbildungen und eine Auflistung wichtiger Merkmale. Neben bekannten Baustoffen sind auch solche vertreten, die heute nicht mehr verwendet werden, aber in Altbauten noch anzutreffen sind.
Für energetische Planungssoftware stellt "MASEA" eine breitere Berechnungsbasis zur Verfügung. Verschiedene Programme greifen in ihrer aktuellen Version bereits online auf die Datenbank zu.

Das Projekt-Info "Materialdaten für die energetische Gebäudesanierung" ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich.
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