BHW Bausparkasse im Jahr 2008 mit solidem Ergebnis

Unternehmen sieht Strategie bestätigt

(lifePR) ( Hameln, )
Für die BHW Bausparkasse AG, den Baufinanzierer der Postbank, war das Jahr 2008 ein Erfolgsjahr. Mit 12,4 Milliarden Euro Bausparneugeschäft wurde das Vorjahresergebnis deutlich um 10,5 Prozent übertroffen.

Bei den Baugeld-Auszahlungen konnte die Bausparkasse mit mehr als 8,3 Milliarden Euro einen um 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr verbesserten neuen Rekordwert verbuchen. Hans-Joachim Gasda, Vorstandsvorsitzender der BHW Bausparkasse AG: "Viele Kunden haben in den Zeiten der Finanzmarktkrise das Bausparen als sichere Geldanlage und Grundlage für den eigenen Immobilienbesitz wiederentdeckt. "

Auch die Zahl der neu abgeschlossenen Bausparverträge entwickelte sich 2008 positiv. Mit knapp 457.000 Bausparverträgen konnte BHW gegenüber 2007 ein Plus von 14,0 Prozent erzielen. Gasda: "Gerade für junge Menschen wird Bausparen immer attraktiver. Von unseren rund 190.000 neuen Bauspar-Kunden im letzten Jahr waren über ein Drittel jünger als 30 Jahre."

Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgrund des stark angezogenen Neugeschäfts wurde 2008 das Provisionsergebnis wegen der sofort zu zahlenden Vertriebsprovisionen belastet. Das Provisionsergebnis verminderte sich daher im Geschäftsjahr 2008 von minus 45,5 Millionen Euro im Vorjahr auf minus 68,5 Millionen Euro. Zusätzlich hat BHW im letzten Jahr die Zuführungen in den Fonds zur bauspartechnischen Absicherung um 12,2 Millionen Euro erhöht.

Das Ergebnis vor Steuern (HGB) und vor Gewinnabführung beträgt 15,8 Millionen Euro und liegt damit unter dem Vorjahreswert von 26,8 Millionen Euro Bereinigt um die oben genannten Sonderfaktoren hätte die BHW Bausparkasse im Jahr 2008 das Vorjahresergebnis deutlich übertroffen.

Der Zinsüberschuss verbesserte sich im Geschäftsjahr 2008 weiter auf 448,5 Millionen Euro (Vorjahr: 437,9 Millionen Euro). Getragen wurde diese Entwicklung von einer guten Volumenentwicklung, aber auch von im Vergleich zum Vorjahr moderat gestiegenen Margen im Baufinanzierungsneugeschäft.

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen (inklusive Abschreibungen) konnte BHW erneut senken. Sie betragen nunmehr 294,0 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr beliefen sich die Einsparungen damit auf 13,5 Millionen Euro oder 4,4 Prozent. Hier zahlen sich die laufend durchgeführten Maßnahmen zur Effizienzverbesserung - insbesondere in den Bearbeitungsprozessen - aus. Die Aufwand-Ertrag-Relation (Cost-Income-Ratio) verbesserte sich damit leicht von 78,4 im Vorjahr auf 77,4 Prozent.

Der zusammengefasste Saldo aus Kreditrisikovorsorge und dem Wertpapierergebnis lag 2008 mit Nettoaufwendungen in Höhe von minus 74,1 Millionen Euro etwas unter dem Vorjahresniveau von minus 81,2 Millionen Euro (-8,7 Prozent). Das Ergebnis aus Wertpapieren der Liquiditätsreserve belief sich - unter Anwendung eines Discounted Cash Flow-Verfahrens - auf Nettoaufwendungen in Höhe von 1,9 Millionen Euro gegenüber 13,2 Millionen Euro im Vorjahr Der Saldo der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen hat sich im Berichtsjahr von einem Nettoertrag von 23,2 Millionen Euro im Vorjahr auf Nettoaufwendungen in Höhe von 0,9 Millionen Euro vermindert. Während im Vorjahr höhere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie aus konzerninterner Leistungsverrechnung realisiert werden konnten, ergaben sich in 2008 höhere Aufwendungen aus der Zuführung in den Fonds zur bauspartechnischen Absicherung.

Die Bilanzsumme ist im Berichtsjahr um rund 3 Prozent oder 1,3 Milliarden Euro auf 45,1 Milliarden Euro gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf das erfreuliche Volumenwachstum im Kundengeschäft zurückzuführen.

Wohn-Riester wird Wohnungsneubau fördern

Für die Neugeschäftsentwicklung 2009 zeigt sich Gasda trotz des schwachen konjunkturellen Umfelds und der Auswirkungen auf die Wohnungsbauinvestitionen optimistisch: "In den Geschäftsfeldern Bausparen und Baufinanzierung wollen wir unsere Marktstellung weiter ausbauen. Wir werden deshalb die Marktchancen, die sich aus der Einbeziehung des selbst genutzten Wohneigentums in die Riester-Förderung ergeben, aktiv nutzen." Darüber hinaus will das Unternehmen seine Marktstellung im Modernisierungs- und Renovierungsmarkt stärken und sich im Wachstumsmarkt Klimaschutz noch stärker engagieren. Die Klimaschutzprogramme der Bundesregierung bilden hier gute Ansätze.

Die BHW Bausparkasse ist zuversichtlich, dass sich die Ergebnissituation im Jahr 2009 und den Folgejahren positiv entwickelt. "Dies hängt allerdings davon ab, wie sich die Verhältnisse an den Kapitalmärkten - insbesondere hinsichtlich der Refinanzierungskosten für Kreditinstitute - entwickeln", so Gasda, "und dass der wirtschaftliche Abschwung in seiner Intensität und Dauer nicht über das von uns bisher erwartete Maß hinausgeht."

BHW, die Nummer 2 unter den Bausparkassen in Deutschland, hat früh auf die neue Wohn-Riester-Förderung gesetzt und die entsprechenden Produkte auf den Markt gebracht. "Die ersten Wochen in diesem Jahr bestätigen, dass wir mit unserem Bauspartarif BHW Förder maXX und unseren Wohn-Riester-Hypotheken attraktive Produktmodelle anbieten", sieht Gasda die Strategie des Unternehmens bestätigt.

Für die BHW Bausparkasse wird 2009 auch der weitere Ausbau des Kredit-Centers in Hameln eine wichtige Rolle spielen. Als Kompetenzcenter für das Baufinanzierungs-Processing des Postbank Konzerns setzt BHW auf eine hohe Qualität und den bestmöglichen Service in der Bearbeitung der jährlich etwa 190.000 Kreditauszahlungen.
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