Sonntag, 17. Dezember 2017


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Arbeitgeber begrüßen Beschluss des Bundeskabinetts zu kurzfristigen Maßnahmen gegen Fachkräftemangel

Berlin, (lifePR) - Die vom Bundeskabinett auf der Klausurtagung beschlossenen kurzfristigen Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel sind richtig und dringend notwendig. Ein erleichterter Zugang ausländischer Fachkräfte zum deutschen Arbeitsmarkt ist neben den eigenen Anstrengungen der Unternehmen in der Aus- und Weiterbildung ein wichtiger Baustein, die zunehmenden personellen Kapazitätsengpässe zu überwinden und damit die bestehenden Wachstumschancen zu nutzen, erklärte Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt heute.

Erfreulich ist, dass sich die Koalition geeinigt hat, die bestehenden Restriktionen für Ingenieure in den nachgefragten Bereichen wie Elektrotechnik und Maschinenbau zu lockern. Positiv ist auch, dass ausländische Studenten, die erfolgreich ihr Studium in Deutschland abgeschlossen haben, künftig drei Jahre leichter einen Beruf ausüben können. Gerade denjenigen, die besonders gute Abschlüsse erreicht haben, sollte darüber hinaus eine unbefristete Perspektive gegeben werden. Sie helfen uns, im internationalen Wettbewerb Spitzenleistungen zu erbringen und damit auch zusätzliche Arbeit für die Menschen in Deutschland zu schaffen. Natürlich wäre für den Fall einer weiteren Beschäftigung eine unbefristete Erlaubnis besser, aber die vorgesehene Regelung ist ein richtiger und wichtiger Schritt, sagte Hundt.

Das jetzt angestrebte Gesamtkonzept sollte darüber hinaus allerdings neben weiteren Arbeitserleichterungen für Hochqualifizierte auch einen Einstieg in ein Punktesystem für eine geregelte Zuwanderung vorsehen. Auch Großbritannien macht uns jetzt mit dem gerade eingeführten, eigenen Punktesystem vor, wie mit Kriterien von Qualifikation und beruflicher Erfahrung zielgerichtet qualifizierte Kräfte gewonnen werden können. Wir können es uns nicht leisten, im sich verschärfenden Wettbewerb um die besten Kopfe der Welt nur hinterher zu laufen, erklärte Hundt.
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