Montag, 22. Mai 2017


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Beim Heimspiel in der Lausitz DTM-Plätze 11 und 13 für Berliner Mücke-Team

Stefan Mücke in tschechischer Meisterschaft in Führung liegend ausgefallen

(lifePR) (Berlin/Klettwitz/Most, ) Mit den Plätzen 11 durch Maro Engel und 13 durch Ralf Schumacher (beide AMG-Mercedes C-Klasse 2007) endete für das Team Mücke Motorsport supported by Schlüter aus Berlin-Altglienicke am Sonntag (18. Mai) das DTM-Heimspiel auf dem EuroSpeedway Lausitz bei Klettwitz. Den Sieg im 4. Lauf der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) auf der 3,478 km langen Piste im Süden Brandenburgs holte sich Paul di Resta im aktuellen AMG-Mercedes C-Klasse. Der Schotte, der seinen ersten DTM-Sieg einfuhr, setzte sich vor dem Deutschen Timo Scheider und dem Schweden Mattias Ekström (beide Audi A4 2008) durch. In der Gesamtwertung führt weiter Scheider, nun mit drei Punkten Vorsprung vor di Resta.

"Für Maro, der sich um vier Plätze gegenüber der Startaufstellung verbesserte, ist das ein sehr gutes Ergebnis", betonte Teamchef Peter Mücke. "Ralf hatte in der ersten Runde Pech, als er beim Dreher von Tom Kristensen dem Audi ausweichen musste und fast zum Stillstand kam." Vom Ende des Feldes konnte sich der ehemalige Formel-1-Pilot wieder etwas nach vorn arbeiten, doch viel mehr ging nicht. Nach den Boxenstopps hing er hinter seinem österreichischen Markenkollegen Mathias Lauda (12.) fest. "Es war mehr drin, aber es ging nicht mehr, weil ein Überholen auf dem EuroSpeedway fast unmöglich ist", sagte Peter Mücke.

Davon weiß auch sein Sohn Stefan ein Lied zu singen, der am Sonntag in der Lausitz das Team seines Vaters unterstützte, unter anderem Gäste der Kfz-Sachverständigenorganisation DEKRA durch die Boxengasse und die Startaufstellung führte. Der 26 Jahre alte Sportwagenpilot war am Abend zuvor von einem Einsatz in der tschechischen Langstreckenmeisterschaft nach Klettwitz gekommen. In Most fuhr Stefan Mücke am Samstag (17. Mai) für das tschechische Team Charouz Racing System in seinem früheren DTM-Mercedes C-Klasse Baujahr 2005 mit dem er 2006 seine letzte Saison in den Deutschen Tourenwagen Masters bestritten hatte. "Es lief im Training und im ersten Abschnitt des Rennens sehr gut. Ich lag in Führung und hatte gegenüber dem zweitplatzierten Audi bereits 22 Sekunden und gegenüber meinem Teamkollegen Jan Charouz auf Platz drei im anderen 2005er Mercedes 40 Sekunden Vorsprung. Doch dann kam für mich das Aus wegen eines Problems an der Radaufhängung", berichtete der Berliner, der auch die schnellsten Rennrunde markierte und dabei zweieinhalb Sekunden schneller war als der italienische Formel-1-Pilot Vitantonio Liuzzi.

Bereits am kommenden Wochenende (24./25. Mai) geht es für Stefan Mücke weiter. Dort bestreitet der Aston-Martin-Werksfahrer erstmals das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. "Ich freue mich schon sehr auf die Nordschleife", meinte der 26-Jährige.
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