Donnerstag, 14. Dezember 2017


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Amerikanische Handelskammer in Deutschland kritisiert verschärfte US-Einreiseregeln

Einschränkung belastet europäisch-amerikanischen Geschäftsreiseverkehr - AmCham Germany fordert Fast-Track-Programm für Geschäftsreisende

Frankfurt am Main, (lifePR) - Gemäß dem kürzlich unterzeichneten US-Gesetz, müssen visafrei in die USA einreisende EU-Bürger sich künftig 48 Stunden vor Abflug elektronisch registrieren lassen und einen Fragebogen ausfüllen. Die Amerikanische Handelskammer in Deutschland (American Chamber of Commerce in Germany, kurz „AmCham Germany“) sieht darin eine unnötige Restriktion. Zum einen stellen die neuen Bestimmungen für Geschäftsreisende, die oft auf die kurzfristige Wahrnehmung von Terminen angewiesen sind, eine deutliche Einschränkung dar. Zum anderen bedeuten sie eine zusätzliche administrative Belastung. Die Europäische Union erwägt bereits reziprok erschwerte Einreisebedingungen für US-Staatsbürger. Insgesamt droht damit ein Rückschritt für den transatlantischen Reiseverkehr.

„Die bürokratischen Sicherheitsmaßnahmen in den USA nehmen ständig zu, ohne dass nach dem Kosten-Nutzen-Verhältnis gefragt wird. Ziel muß sein, Reisen zu erleichtern und nicht, sie zu erschweren“, sagt Dr. Dierk Müller, Geschäftsführer der Handelskammer.

AmCham Germany fordert die Einrichtung eines sogenannten Fast-Track-Programms, also der bevorzugten und erleichterten Behandlung von Geschäftsreisenden, die sich dafür qualifiziert haben.

Mit etwa 3.000 Mitgliedern ist AmCham Germany die größte bilaterale Wirtschaftsvereinigung in Europa. Die Kammer versteht sich als Kommunikationsbrücke zu Investoren in den Vereinigten Staaten. Die Förderung der deutsch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen und des Wirtschaftsstandorts Deutschland stehen im Vordergrund.

Sie finden die Pressemitteilung auch auf unserer Webseite www.amcham.de.
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