Mittwoch, 13. Dezember 2017


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Pilates Boom in Fitness Studios

„Man muss die Bedürfnisse der Zeit erkennen“

Bad Dürkheim, (lifePR) - von Marion Becker

Bodymedia-Interview mit Susana Heuchert, Bereichsleiterin Group-Fitness und Pilates-Allegro-Expertin im INJOY Wolfsburg.

„Pilates boomt wie nie“ – so oder ähnlich lauten die Schlagzeilen in den Medien. Und tatsächlich scheint das Training der Stars und Celebrities mittlerweile im Mainstream angekommen zu sein. Ob sich das Allegro-Gruppen-Konzept für den Clubbetreiber rechnet und welcher Zusatznutzen damit generiert werden kann, möchte BODYMEDIA im Interview mit Susana Heuchert am Praxisbeispiel des INJOY Wolfsburg herausfinden.

Seit 20 Jahren setzt das INJOY Wolfsburg immer wieder neue Maßstäbe in Sachen Fitness, Wellness und Gesundheit, um sich in einem relativ starken Wettbewerbsumfeld – mit dem VFL und TV Jahn kämpfen in Wolfsburg die größten Vereine Niedersachsens und insgesamt 12 Fitness-Clubs, darunter MC Fit, um die Gunst des Kunden - dauerhaft behaupten zu können. Eine besondere Stärke der rund 3.500 Mitglieder umfassenden Multifunktions-Anlage ist der Kursbereich, der mit über 250 Stunden pro Monat ein umfangreiches Angebot für jeden Geschmack bietet – von klassischen Workouts über Spinning, Outdoor-Fitness und Kids-Kursen bis hin zu Les-Mills-Programmen und Body&Mind-Trainingsformen.

Als Referentin der Inline-Akademie weiß Susana Heuchert, dass Qualität, Innovation und ständig neuer Know-how-Transfer die Grundlage für erfolgreiches Arbeiten im Fitness- und Gesundheitsmarkt sind. Einen Grundsatz, den sie als Leiterin des Group-Fitness-Bereichs im INJOY Wolfsburg konsequent umsetzt. Im Rahmen ihrer regelmäßigen Fortbildungen in den USA kam die Sportlehrerin und Fachtrainerin früh mit der Pilates-Methode in Kontakt und entschloss sich, das Kursangebot in der Wolfsburger Anlage entsprechend auszubauen.

Bodymedia: Lassen Sie uns die Erlösseite noch etwas näher beleuchten. Was ist wirklich „dran“ am Profit-Center Pilates Allegro oder, konkreter gesprochen, wie gestalten sich die Umsatzzahlen im Vergleich zu den (Investitions-)Kosten?

Susana Heuchert: Im Jahre 2007 haben wir mit Allegro-Kursen einen Gesamtumsatz von rund 22.000,- Euro netto erwirtschaftet, d.h. durchschnittlich 1.830,- Euro monatlich. Und das bei 8 Kursen pro Woche mit jeweils 10 Teilnehmern im Durchschnitt. Dafür war eine Anfangs-Investition in 10 Allegro Reformer des US-Marken-Herstellers Balanced Body® erforderlich, die wir über einen 48-monatigen Leasing-Vertrag mit einer monatlichen Belastung von rund 700,- Euro finanziert haben. Hinzu kamen die Kosten für die professionelle Pilates-Grundausbildung der Trainer von rund 2.000,- Euro netto und die Trainerkosten in Höhe von 21,- Euro netto pro Kursstunde. Nicht zu vergessen der Aufwand für das Marketing, denn um die gewünschte Resonanz zu erzielen, muss ein Angebot natürlich auch entsprechend beworben werden. In den ersten 12 Monaten haben wir deshalb ca. 2.000,- Euro netto in entsprechende Marketing-Maßnahmen investiert. Danach funktionierte die Mund-zu-Mund-Propaganda perfekt, weshalb dieser Kostenfaktor nahezu wegfiel. Summa summarum konnten wir bereits nach 5 Monaten kostendeckend arbeiten und erwirtschaften mittlerweile einen Gewinn (Umsatzerlöse minus (Leasing-)Kosten) in Höhe von rund 1.100,- Euro pro Monat.

Bodymedia: Wenn Sie die letzten 15 Monate seit Einführung des Allegro-Trainings Revue passieren lassen: Wie beurteilen Sie den Erfolg des Konzepts insgesamt?

Susana Heuchert: Generell sind wir mit dem Erfolg des Allegro-Konzepts mehr als zufrieden. Nach kürzester Zeit waren die Kurse komplett ausgebucht und mittlerweile führen wir sogar Wartelisten. Natürlich gab es auch einige Anlaufschwierigkeiten, da wir mit gebührenpflichtigen Gruppen-Fitness-Programmen keine Erfahrung hatten: Wir mussten ein spezielles Reservierungssystem einführen, entsprechend qualifizierte Trainer ausbilden, unser Marketing auf das Allegro-Konzept abstimmen und die internen Strukturen schaffen. Doch hier konnten wir zum Glück auf das Know-how und die Erfahrung unseres Gerätezulieferers, der novacare® gmbh aus Bad Dürkheim, zurückgreifen, die uns bei der Umsetzung kompetent unterstützte. Abgesehen davon, dass sich durch Allegro-Training lukrative Zusatzumsätze generieren lassen, hat das Konzept nachweislich positive Auswirkungen auf den Verkauf von Mitgliedschaften und die Kundenbindung, was sich wiederum in einer geringeren Fluktuationsquote manifestiert. Wir sprechen damit Zielgruppen an, die unseren Fitnessclub normalerweise nicht besuchen würden und können diese zum Teil sogar für eine Voll-Mitgliedschaft gewinnen. Natürlich setzen wir Pilates auch bewusst als „Aushängeschild“ bzw. zur Imagesteigerung ein, um unseren Club gegenüber Wettbewerbern abzugrenzen und unsere Positionierung im Bereich „Gesundheit und Prävention“ nachhaltig zu stärken. Auf diesem Gebiet sind wir im Raum Wolfsburg bisher konkurrenzlos, was uns einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil verschafft.
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