Sonntag, 17. Dezember 2017


Mit dem Rollstuhl in den Süden

Opel und REHA Group Automotive: Behindertengerechte Fahrzeuglösungen/ Präsentation auf der IAA in Frankfurt

Rüsselsheim, (lifePR) - Egal zu welcher Jahreszeit – wer in den Urlaub fährt, weiß ein Lied davon zu singen: Was passt noch in den Kofferraum, was muss ich noch im und am Auto verstauen? Doch worüber sich die Wenigsten Gedanken machen: Wie können Menschen mit Bewegungseinschränkungen die schönsten Wochen des Jahres genießen? Wie kommen diese überhaupt an ihren Urlaubsort? Für die Reise auf vier Rädern und den Alltag im Allgemeinen bietet Opel gemeinsam mit der REHA Group Automotive, Hilden, seit Anfang 2007 viele Möglichkeiten. Dank der Kooperation zwischen dem Rüsselsheimer Automobilhersteller und den Experten für behindertengerechten Fahrzeugumbau ist für körperbehinderte Menschen die unabhängige Mobilität gewährleistet.

Uneingeschränkt mobil trotz Behinderung

So bietet Opel auf die spezielle Behinderung zugeschnitten viele Mobilitätshilfen an. Den Einbau in die Fahrzeuge nimmt die REHA Group Automotive vor. Das Programm reicht von speziellen, leichtgängigen Lenkungen über Handbedienungen für Gas und Bremse bis zu Schwenksitzen, Hebebühnen oder kompletten Fahrzeug-Absenkvorrichtungen. Nicht zu vergessen: der Einbau von Rollstuhleinzugsystemen, der besonders den querschnitts-gelähmten Autofahrern ihre Mobilität erst ermöglicht.

Besonders praktisch ist hier die Dachbox „Dachlifter REHA RS“, die sich nachträglich auf dem Dach des jeweiligen Opel-Modells montieren lässt. Dank ausgeklügelter Technik mit Seilwinde und Kippmechanismus kann das vollautomatische System einen Rollstuhl vom Boden in das Boxeninnere heben und dort in der Horizontalen platzsparend verstauen. Einzige Vorbedingung: Der Rollstuhl muss vorher zusammengeklappt sein, die seitlich heraus schwenkbaren Halteseile werden dann an den Stuhlgriffen befestigt – alles Weitere läuft von selbst.

Der entscheidende Vorteil gegenüber den herkömmlichen Methoden, bei denen der Rollstuhl hinter dem Fahrersitz oder im Kofferraum untergebracht wird: Es geht weder Lade- noch Passagierraum verloren – einer unbeschwerten Urlaubsreise mit der ganzen Familie samt Gepäck steht somit nichts mehr im Wege.

Mobilitätshilfen auch von älteren Menschen nachgefragt

Wie wichtig diese Art von Sonderfahrzeugen ist, zeigt die steigende Nachfrage von Umbaulösungen in diesem Segment. Denn so wird nicht nur für die Mobilität körperbehinderter Menschen gesorgt, sondern auch für den wachsenden Anteil älterer Menschen, die trotz Bewegungseinschränkungen später unabhängig bleiben wollen.

Zu diesem Thema veranstaltet Opel Ende Oktober eine „Mobilitätswoche“ in Berlin, bei der sämtliche Umbaumöglichkeiten und -techniken sowie die rechtlichen Bedingungen vorgestellt und erläutert werden. Wer sich vorher bereits über das Thema „Mobil trotz Körperbehinderung“ informieren möchte, hat dazu auf der IAA in Frankfurt am Stand der REHA Group in Halle 9 vom 13. bis 23. September Gelegenheit.
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