zurück zur Übersicht

(lifepr) (Karlsruhe, 29.07.2013) Am bisher heißesten Wochenende des Jahres verzeichneten die Notaufnahmen des Klinikums sowohl bei den Kindern als auch bei den Erwachsenen höhere Patientenzahlen. "Bereits seit Mitte letzter Woche spüren wir die Auswirkungen der anhaltenden Hitze bei uns in der Zentralen Notaufnahme", erklärt der zuständige medizinische Leiter Harald Proske. Alles in allem schätzt Proske, dass in den zurückliegenden Tagen rund 10 bis 15 Prozent mehr Patienten die Notaufnahme aufgesucht haben oder vom Rettungsdienst eingeliefert wurden. Die dort behandelten Patienten litten seinen Angaben zufolge vorrangig unter Herzkreislaufproblemen infolge Flüssigkeitsmangel bis hin zu Angina-pectoris-Beschwerden. Auch wiesen einige Patienten Verhaltensauffälligkeiten von Apathie bis hin zu erhöhter Aggressionsbereitschaft auf. Ob jung oder alt, die Hitze traf alle. "Wir haben in den zurückliegenden Tagen Menschen zwischen 18 und 90 Jahren in Folge der hohen Temperaturen bei uns behandelt", unterstreicht der Internist. Gerade bei den jüngeren Patienten kam es infolge langer Aufenthalte in der prallen Sonne oder hoher körperlicher Belastung beispielsweise bei sportlichen Aktivitäten in den heißesten Phasen des Tages vermehrt zu Kreislaufproblemen.
Auch die Kindernotaufnahme wurde am Wochenende häufig von besorgten Eltern mit ihren Kindern aufgesucht, gab Edith Hildenbrand, pflegerische Leitung der Kindernotaufnahme, heute auf Nachfrage an. Hier standen ebenfalls Herzkreislaufprobleme und Kollapsneigungen im Vordergrund. Aber auch Durchfallerkrankungen nach dem Genuss verdorbener Lebensmittel und Sonnenstiche diagnostizierten die Behandlungsteams bei den Kindern über das Wochenende.
Alles in allem hatten die Notaufnahmen in den zurückliegenden Tagen alle Hände voll zu tun. Dank der gegenwärtigen Abkühlung ist jetzt ein kurzes Durchatmen angesagt. Ab Mittwoch sollen die Temperaturen dann wieder über 30 Grad steigen. Vor diesem Hintergrund empfiehlt Harald Proske Jung und Alt: Sich nicht der prallen Sonne auszusetzen, ungewohnte körperliche Anstrengung zu vermeiden, sich in kühlen Räumen aufzuhalten, luftige Kleidung und eine Kopfbedeckung zu tragen, mehr als sonst zu trinken sowie Alkohol zu meiden und leichte Kost wie Gemüse Fisch und Obst zu essen.
Ansprechpartner:
Frau Petra Geiger
Geschäftsbereich 5
Telefon: +49 (721) 974-1076
Fax: +49 (721) 974-921076
Zuständigkeitsbereich: Öffentlichkeitsarbeit
(38 kB) |
zurück zur Übersicht