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(lifepr) (Unteruhldingen, 22.05.2023) Vor 6000 Jahren begann man damit, die ersten Pfahlbauten an den Ufern des Bodensees zu errichten. Doch wie baut man ein solches Haus in den Bodensee, ganz ohne Ziegel, Mörtel und Kran? Das erfahren Sie vom 26. Mai bis 1. Juni im größten archäologischen Freilichtmuseum Deutschlands in Unteruhldingen. Wie haben die Pfahlbauer ihre Stein- und Bronzebeile für das Fällen der Bäume angefertigt oder wie wurde der Kleber hergestellt, mit dem alles fixiert wurde? Als „Uhldi“ führt Experimentalarchäologe Jean-Loup Ringot eine Woche lang vor, mit welch einfachen und doch wirkungsvollen Mitteln Werkzeuge über Tausende von Jahren produziert wurden. Als versierter prähistorischer Handwerker vermittelt er das Leben unserer Vorfahren rund um das Thema mit spannenden Geschichten und lebendigen Vorführungen. Vor allem aber darf man bei ihm eines: Ausprobieren. Beim Bau einer Hauswand dürfen die Besucher selbst mithelfen. Auch Musik und Feuermachen stehen auf dem Programm des beliebten Archäologie-Entertainers. Im Steinzeitparcours gibt es eine Ausstellung zum Thema Hausbau. Im Pfahlbaukino wird gezeigt, wie ein Pfahlbau für die Sendung mit der Maus entstanden ist. Nach dem Besuch der Pfahlbaudörfer mit ihren 23 Rekonstruktionen können zwei Ausstellungen besichtigt werden: Die im Vorjahr eröffnete Präsentation zu „100 Jahre Pfahlbaumuseum“ und eine Ausstellungsschau mit über 1000 Originalfunden. Vor oder nach dem Besuch der Pfahlbauten lässt sich der neue Uhldinger Zeitweg außerhalb des Museums erkunden. Auf drei Rundwegen zwischen 2 und 8 km Länge quer durch Unteruhldingen erhalten Sie auf 25 Stationen Informationen zu 10.000 Jahre Geschichte am See. Das Pfahlbaumuseum ist durchgehend von 10 bis 18 Uhr geöffnet (letzter Einlass 17.30 Uhr). Mehr Infos finden Sie auf www.pfahlbauten.de
Ansprechpartner:
Herr Dr. Matthias Baumhauer
Telefon: +49 (7556) 9289018
Fax: +49 (7556) 9289010
Zuständigkeitsbereich: Wiss. Assistent
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