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(lifepr) (Koblenz-Rauental, 11.02.2026) Das Vorurteil ist mindestens so alt wie die Solartechnik: „Solaranlagen – da profitiere ich doch nur im Sommer“. Dabei zeigt die aktuelle weltpolitische Lage, wie wichtig es ist, nicht mehr auf „importierte Energieträger“ angewiesen zu sein.
Der Landesinnungsmeister des Dachdeckerhandwerks RLP, Johannes Lauer aus Lahnstein, fasst die Argumente für Solartechnik auf dem Dach und an der Fassade so zusammen: „Strom aus PV-Anlagen kann in Verbindung mit Stromspeichern rund um die Uhr genutzt werden. Und das auch für die E-Mobilität. Solarthermie reduziert den Energiebedarf für die Warmwasserbereitung zur Heizungsunterstützung“.
Dazu weist der Lauer auf die attraktiven Konditionen hin: Bereits seit 2023 sind die Investition in die Solaranlage und deren Montage von der Mehrwertsteuer komplett befreit. Dieser 19-%-Preisvorteil, gesunkene Modul- und Speicherpreise und Förderprogramme wie die KfW-Förderung im Programm 270 sowie die vielfach regional zusätzlich nutzbaren Förderangebote machen die Finanzierbarkeit selbst bei gestiegenen Baukosten und Bauzinsen realistisch.
„Jeder Bauherr und Immobilienbesitzer sollte an die Zukunft denken: Fossile Energien werden knapper und teurer und führen in die Abhängigkeit. Dagegen reduzieren selbst erzeugter Strom und Wärme die ständig steigenden Nebenkosten – und das lässt den Immobilien- und Mietwert steigen“.
Von der PV-Anlage in Kombination mit Stromspeichern profitiert auch die Haushaltskasse bei den Fahrzeugkosten. Einerseits können Pkw und E-Bike zuhause kostenlos „betankt“ werden. Andererseits kann das bei immer mehr Fahrzeugen mögliche bidirektionale Laden die Energiekosten weiter senken. Denn aktuell nicht für die Mobilität benötigte Energie aus dem Fahrzeugakkus kann ins Hausstromnetz eingespeist werden.
Der wohl wichtigste Tipp des Dach- und Solarexperten Johannes Lauer: Die Planung und Montage sollte ausschließlich qualifizierten Fachbetrieben vorbehalten sein. Denn Solarmodule sind entweder ein Teil der Dacheindeckung – so wie dachintegrierte Anlagen – oder sie werden auf eine Dacheindeckung montiert. „Regen-, Wind- und Brandsicherheit müssen dabei weiterhin gegeben sein. Analog gilt dies für die statische Sicherheit – natürlich auch für Flachdächer." Deshalb dürfen, von wenigen Ausnahmen abgesehen, in Deutschland nur in die Handwerksrolle eingetragene Dachdecker solche Anlagen montieren. Also Vorsicht bei telefonisch oder an der Haustüre angebotenen Solaranlagen zu Pauschalpreisen.
Mehr Informationen zur Nutzung der Sonnenkraft gibt es bei den regionalen Dachdecker-Innungen und beim Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks RLP online unter www.dach-rlp.de
Ansprechpartner:
Herr Harald Friedrich
HF.REDAKTION
Telefon: +49 (8165) 939754
Fax: +49 (8165) 939755
Zuständigkeitsbereich: Presse
Herr Andreas Unger
Telefon: +49 (261) 4010-417
Fax: +49 (261) 4010-418
Zuständigkeitsbereich: Geschäftsführer
Über Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Rheinland-Pfalz:
Der Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Rheinland-Pfalz vertritt rund 470 Dachdecker-Innungsbetriebe, die sich den 18 regionalen Innungen angeschlossen haben. Das Verbandsgebiet reicht von Eifel bis Hunsrück, vom Westerwald bis an den Rheingau.
An der Verbandsspitze steht der Lahnsteiner Dachdecker- und Klempnermeister Johannes Lauer als Landesinnungsmeister. Die Verbandsgeschäftsführung liegt bei Andreas Unger. Sitz des Verbandes ist die Mittelrhein-Metropole Koblenz.
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