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"Wir suchen echte Klima-Aktivisten"

Hessisches Dachdeckerhandwerk: Klimaschutz als Ausbildungsinhalt
Die Sonnenkraftnutzung zur Warmwasserbereitung und Stromerzeugung als Beitrag zur Energiewende hat das Dachdeckerhandwerk bereits vor 50 Jahren mitentwickelt.
Die Sonnenkraftnutzung zur Warmwasserbereitung und Stromerzeugung als Beitrag zur Energiewende hat das Dachdeckerhandwerk bereits vor 50 Jahren mitentwickelt.

(lifepr) (Weilburg, 12.03.2023) Norbert Hain vom Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Hessen ist genervt, wenn manche Menschen noch immer darüber diskutieren, ob der Klimawandel menschengemacht oder eine wiederkehrende Periode in der Erdgeschichte ist. Er setzt sich lieber für konkrete – menschengemachte – Lösungen ein.

„Wer es ernst meint mit dem aktiven Klimaschutz ist bei uns Dachdeckern an der richtigen Adresse“, so Norbert Hain. Sein konkretes Angebot: „Die Ausbildung in Sachen Klimaschutz wird von unseren Dachdeckerbetrieben bezahlt“. Denn entgegen der weit verbreiteten Meinung, Dachdecker würden nur Ziegel auf Dächer auflegen, ist der Klimaschutz von jeher das Aufgabengebiet dieses Gewerks.

Dienten Dächer einst „nur“ als Schutz vor dem Wetter (und langfristig vor Klimaauswirkungen) ist das Dachdeckerhandwerk inzwischen zum Fachgewerk für die gesamte Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik geworden. So sorgen Dachdecker-Fachbetriebe dafür, dass Dächer optimal wärmegedämmt und damit vor Energieverlusten – und im Sommer vor einer Überhitzung des Innenraums - geschützt werden. Gleiches gilt für die Hausfassade, die von Dachdecker-Fachbetrieben mit vorgehängten hinterlüfteten Fassadensystemen ebenso vor Wärmeverlusten bewahrt wird.

Die Nutzung der Sonnenenergie für die Warmwasserbereitung und Stromerzeugung, die derzeit als innovative Energieerzeugung gefeiert wird, ist für das Dachdeckerhandwerk kein Neuland. Schon nach der ersten weltweiten Energiekrise in den 1970er Jahren befasste sich das „Handwerk ganz oben“ mit Solartechnik. Grund genug, bei der Montage von Solaranlagen auf das erfahrene Dachdeckerhandwerk anstatt auf oft selbsternannte „Solarmontierer“ zu setzen.

Die „Schwammstadt“, die Niederschläge speichern, verzögert abgeben, bei Extremwetterlagen vor Überflutungen schützen und das Klima in den Metropolen positiv beeinflussen kann, ist derzeit bei Stadtplanern zum Lieblingswort geworden. Für das Dachdeckerhandwerk ist die Anlage von Gründächern schon seit Jahrzehnten Alltag. Denn begrünte Dächer sind nicht nur eine hervorragende Schallschutzmaßnahme, sondern bilden auch wertvolle Biotope, die einen nicht unwesentlichen Teil der Bodenversiegelung durch Bebauung ausgleichen können.

Norbert Hain: „Wir vom Dachdeckerhandwerk Hessen bieten jedem engagierten Klimaaktivisten die Chance, sich aktiv für eine Energiewende zu engagieren“. „Und dieser Einsatz für das Klima und die Energiewende wird von unseren Ausbildungsbetrieben auch finanziell bereits in der Ausbildung belohnt“.

Mehr zum bezahlten Klimaschutz gibt es unter www.DachdeckerDeinBeruf.de, bei allen regionalen Dachdecker-Innungen und auf der Homepage des Hessischen Dachdeckerhandwerks www.hessendach.de

Ansprechpartner:

Herr Harald Friedrich
HF.Redaktion Harald Friedrich
Telefon: +49 (8165) 939754

Über Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Hessen: Der Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Hessen vertritt als berufsständische Organisation die Dachdecker-Innungsbetriebe in den 18 angeschlossenen hessischen Dachdecker-Innungen. Sitz des Verbandes ist in Weilburg.

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