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(lifepr) (Röthenbach, 22.03.2022) Vor 150 Jahren 1872 gründete Eduard Fürstenberg die Zeitschrift „Der Taubstummenfreund“. Schon zuvor gab es bereits Zeitungen für Gehörlose, allerdings wurden diese von Hörenden verfasst. Das Credo des gehörlosen Berliners war, dass Gehörlose für Gehörlose schreiben sollten. In diesem Sinne gab er die Zeitung bis zu seinem Tod 1885 heraus.
Im Interview erfahren die Leser, dass „Der Taubstummenfreund“ in den darauffolgenden Jahrzehnten mehrere Zusammenlegungen und Namensänderungen durchlebte. Während der Naziherrschaft standen die Inhalte unter der Kontrolle des NS-Regimes. Die heutige „Deutsche Gehörlosenzeitung" (DGZ) wurde im Jahre 1950 gegründet und übernahm später die Nachfolgerzeitung des Taubstummenfreundes („Der Gehörlose“). Auf diese Weise wurden die Jahrgänge bis 1872 inkludiert.
Seit 2016 erscheint die Zeitschrift mit dem heutigen Layout und seit 2017 auch in Digitalformat erhältlich.
„Unsere Zeitschrift ist heute eine ganz andere als noch vor zehn Jahren. Und ich bin mir sicher, sie wird sich noch weiter wandeln. Da unsere Leserschaft quer durch alle Alters- und Interessengruppen verteilt ist, versuchen wir jeden Monat, eine möglichst breite Themenmischung zu bieten“, so der Chefredakteur Mitterhuber, der selbst am liebsten über Themen aus Politik, Bildung oder Gesellschaft schreibt.
Das Interview von Judit Nothdurft ist auf dem Portal für Hörbehinderte und Gehörlose zu lesen: www.deafservice.de
Ansprechpartner:
Frau Judit Nothdurft
Telefon: +49 (911) 95339626
Zuständigkeitsbereich: Geschäftsführerin
Über Judit Nothdurft Consulting:
Die Firma Judit Nothdurft Consulting (www.jnc-business.de) berät seit 2007 ihre Kunden zu Themen Barrierefreiheit, Inklusion. Judit Nothdurft unterrichtet als Dozentin an Universitäten, Bildungsinstituten und für Firmen den Umgang und die Kommunikation mit Schwerhörigen / Gehörlosen.
Sie ist Initiatorin und Betreiberin des Serviceportals für Hörbehinderte / Gehörlose www.deafservice.de
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