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Winteredition 2016-Nominierungen bekannt gegeben

Best Independents International Filmfest / Filmboard Karlsruhe präsentiert beim Kurzfilmtag drei Kurzfilmprogramme in der SCHAUBURG

(lifepr) (Karlsruhe, 15.12.2016) Kurzfilme sind angesagt wie noch nie zuvor, denn erzählen sie in kürzester Zeit – oftmals in nur wenigen Minuten –  dicht und kompakt die unterschiedlichsten Geschichten. Und dies kreativ, unterhaltsam, manches Mal auch ein wenig experimentell, aber stets mit der ganz persönlichen Handschrift der Filmemacher dahinter. Das Filmboard Karlsruhe hat sich über die Jahre hinweg gerade auch auf dieses spannende Filmgenre spezialisiert und möchte mit seinem neuen Format BEST INDEPENDENTS INTERNATIONAL FILMFEST (BIIF) besonders hervorstechenden internationalen Kurzfilm-Filmperlen eine Plattform bieten.

Am Mittwoch, 21. Dezember, dem kürzesten Tag des Jahres, sind überall in Deutschland Kurzfilme zu sehen. Und so zeigt das BIIF in seiner Winteredition 2016 in drei Kurzfilmprogrammen im Filmtheater SCHAUBURG (Marienstraße 16, 76137 Karlsruhe) aufregende neue Strömungen des Kurzfilms.
 
Am heutigen Donnerstag, 15. Dezember 2016, wurden die Nominierungen für die insgesamt zwölf Preiskategorien bekannt gegeben. Welche Filme dann in den Kategorien "Best Camera", "Best Director", "Best Script" oder "Best Short Film" das Rennen machen werden, wird nach dem Kurzfilmtag entschieden. Die nomierten Filme und alle Preiskategorien finden sich auf der BIIF-Website.
 
Alltagshelden, Underdogs, einsame Verlierer: Kurz und knackig vermitteln die Filme im Kurzfilmblock SHORTS 1: EVERYDAY HEROES um 17 Uhr, was es bedeutet, über sich selbst hinauszuwachsen, in einer rücksichtslosen Welt, die sie ausgrenzt und isoliert. Immer wieder aufzustehen und das Beste aus den schlimmsten Situationen zu machen, zollt unseren Respekt und gibt Hoffnung.
 
NOTE IN THE OAK (Kanada 2016, Regie: Shahar Ben Halevi) erzählt die Geschichte von Joyce, einer 30 Jahre alte Heimpflegekraft. Dieser fällt es schwer, ihr Arbeitsleben im Gleichgewicht zu halten. In BALANCE (Deutschland 2016, Regie: Gabriel Bornstein) steht die 16-jährige Leyla auf dem Dach eines Parkhauses und will springen. Aber sie will auch leben. Also macht sie einen letzten Anruf an den Rettungsdienst. THE BOY BY THE SEA (Niederlande 2016, Regie: Vasily Chuprina) taucht ein in eine sehr ungleiche Freundschaft zwischen einem kleinen Jungen und einem alten Leuchtturmwärter.
 
Marius, ein junger Mann mit Zerebralparese, wartet im Kurzfilm BIRTHDAY (Griechenland 2016, Regie: Dimitris Katsimiris) mit seiner Mutter zuhause auf seinen Onkel, der mit seiner neuen Freundin für Aufregung sorgt. In der schwarzen Komödie ABSEITS (Deutschland 2015, Regie: Alexander Bambach) geht es um ein Flüchtlingslager und die Vorurteile, die bei den Bewohnern des Viertels entstehen. Einzelne Fragmente verweben sich in KURTZ (Belgien 2016, Regie: Clara Pons) zu einer verstörenden Geschichte, verloren in der Zeit. Der Dokumentarfilm PINCH OF SALT (Indien 2016, Regie: Tanmay Shah) zeigt den harten Alltag der Salzarbeiter in Gujarat.
 
Um DISRUPTIVE WORLDS, also um gefährliche Welten, geht es um 19 Uhr in den SHORTS 2. Ob futuristische Freiheitskämpfer, Mütter mit Superkräften oder Todesengel – die Figuren dieser Filme leben in bedrohlichen, uns fremden Umgebungen, in denen andere Regeln gelten, und die unser Denken, Fühlen und Handeln herausfordern.
 
SHELL (Deutschland 2016, Regie: Daniel Ahrens) setzt sich mit der Krankheit Krebs auseinander. In SUPERMOM (USA 2016, Regie: Jason Honeycutt) ist eine Tochter der Überzeugung, dass ihre Mutter eine echte Superheldin ist. Ein Mann hat einen BLACK OUT (USA 2016, Regie: Angie Zambrano). Warum war er ohnmächtig und was macht diese Leiche in seinem Apartment?
In einer schrottreifen Rettungskapsel, Lichtjahre von der Erde entfernt, kämpfen Matthew Spencer und seine Crew in ROUTINE (USA 2016, Regie: David Sherbrook) gegen die Isolation und Verzweiflung an Bord. Die junge Pyhsikstudentin Anna findet sich in KEYMOMENT (Deutschland 2016, Regie: Martin Lukas) in einem Verhörzimmer wieder und wird aus diesem von einem fremden Mann aus der Zukunft gerettet. Er erzählt ihr, dass sie eine neue Energiequelle entwickeln wird, die die Menschheit vernichten könnte.
 
Ein Mann mit unheimlichen telekinetischen Fähigkeiten wendet sich in ALUMINUM (USA 2016, Frank Ladner) an eine junge Frau mit einer merkwürdigen Anfrage. In ELECTRIC FACES (Schottland 2015, Regie: Johnny Herbin) plant ein Kleinganove den perfekten Raub. Doch wird er von einem übelgelaunten Wachmann und einem labilen Roboter ins Chaos gestürzt. Eine Militärbasis, eine Seuche, ein Kampf auf Leben und Tod. THE BORDER (United Kingdom 2016, Regie: Norman Tankivi) demonstriert auf beklemmende Art und Weise, was für einen Soldaten blinder Gehorsam bedeutet.
 
Liebe und Verbrechen liegen eng beieinander. Die Figuren dieser Filme zeigen, dass viele Menschen verbrecherischen Absichten verfolgen, selbst wenn man es ihnen gar nicht zutrauen würde. SHORTS 3: LOVE & CRIME rundet um 21 Uhr das Programm des Kurzfilmtags in Karlsruhe ab.
 
DISCORD OF THE HYENAS (Österreich 2016, Regie: Alexander Peskador) erzählt die Geschichte von Jo, Harry und Beppo, die auf ihren einen alten Freund Lenz warten, um eine versteckte Beute auszugraben. Da dieser nicht auftaucht, beginnen sie alleine mit der Arbeit und entdecken am Boden der Grube seine Leiche. Gabriel, ein schüchterner Junge, möchte Dienste von EVA (Frankreich 2016, Regie: Florent Médina), einer transsexuellen Prostituierten, in Anspruch nehmen. Doch ist nicht in der Lage, mit ihr zu schlafen. Ein Geschäftsmann gerät bei LOST DIGNITY (Österreich 2015, Regie: Lukas Sumper) in die Gewalt zweier Einbrecher. Doch diese müssen schnell feststellen, dass sie sich mit dem Falschen angelegt haben.
 
Hollywood, 1952. Henry Corso spielt einen kostümierten GORILLA (Frankreich 2016, Regie: Tibo Pinsard) in Horror- und Abenteuerfilmen. Bei einem Dreh muss er die in einem Fake-Dschungel die dort gefangene Hauptdarstellerin terrorisieren. Doch die Frau zu erschrecken, die er begehrt, stellt sich als schwieriger heraus als gedacht. LATENT (England 2015, Regie: Lefteris Parasyris) verfolgt eine Nacht im Leben des Londoner Fotografen Philip Byrne. Philip findet sein nächstes photographisches Subjekt im Gesicht einer mysteriösen Frau, die ihn durch leere Straßen und verlassene Gassen führt.
 
Während eines frostigen Winters entdeckt LONG JOHN ( 2015, Regie: Joe Bellavia) die Wärme und Schönheit langer Unterwäsche. Doch wie wird sich dies auf sein Liebesleben auswirken? Eine Frau möchte in BLACKBIRD (Tschechien 2016, Regie: Marcus Schwenzel) nach Hause zurückkehren, doch durchkreuzen einige unvorhergesehene Ereignisse diesen Plan. Zwei Fremde im gleichen Bett. Die beste Art und Weise, eine neue Beziehung zu starten beginnt mit dem Frühstück und einem CROISSANT (Spanien 2016, Regie: Marius Conrotto Diaz).
 
Der Eintritt zu den Filmprogrammen kostet 8 Euro, ermäßigt 7 Euro.
 
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