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Karlsruher Dokumentarfilm erhält "World Humanitarian Award"

"Alle anderen sind nicht gleich anders." wird im indonesischen Jakarta ausgezeichnet
Null Toleranz
Null Toleranz

(lifepr) (Jakarta/Karlsruhe, 11.09.2015) Der Dokumentarfilm "Alle anderen sind nicht gleich anders." kann einen weiteren Festivalerfolg verbuchen. "Die World Humanitarian Awards" werden im indonesischen Jakarta verliehen und bedachten die Karlsruher Produktion des Filmboard Karlsruhe anlässlich des Weltfriedenstages mit dem "International Humanitarian Platinum Award". Im Rahmen dieser Awards werden filmische Leistungen ausgezeichnet, die sich mit humanitären Themen auseinander setzen und denen es gelingt, eine entsprechende Botschaft der Menschlichkeit an das Publikum und in die Welt zu vermitteln. "Dies ist bereits die dritte Auszeichnung, die der Dokumentarfilm erhalten hat", freut sich Regisseur Dr. Oliver Langewitz. Nach dem "Award of Merit" (San Francisco Movie Awards) und dem "Best Editor Award" (Amsterdam International Film Festival) folgt nun der "International Humanitarian Platinum Award". Die Award Ceremony findet am 21. September in Jakarta statt.

"Alle anderen sind nicht gleich anders." dokumentiert Rassismus und das Leben verschiedener Menschen mit Migrationshintergrund in der deutschen Gesellschaft, die sich auch verstärkt mit der Integration von Menschen anderer Kulturen befassen. Zu Beginn des Films erlebt die Studentin Mara (gespielt von Nadine Knobloch) während einer Busfahrt eine rassistische Attacke auf einen jungen schwarzen Mann, dem sie zu Hilfe eilt. In Folge dessen möchte sie die Ursachen von Rassismus ergründen, was Rassismus überhaupt bedeutet, warum er im deutschen Alltag noch immer vorkommt und wie ihm begegnet werden kann. 

Im Laufe ihrer Recherche spricht Mara mit Experten, die sich in ihrem beruflichen wie auch privaten Alltag mit ausländischen Mitmenschen und Rassismus beschäftigen. Zu den Interviewpartnern zählen unter anderem der Kulturwissenschaftler Klaus Jürgen Bade und die Soziologin Astrid Messerschmidt. Sie erklären, was unter Rassismus zu verstehen ist, wie er im jeweils historischen Kontext jeweils aufkommen konnte und welche menschlichen Ursachen ihm zugrunde liegen. Darüber hinaus berichten verschiedene Menschen, wann und vor allem wie sie Rassismus im Alltag erleben und wo die Grenzen verschwimmen zwischen dem Integrationswunsch und dem Anderssein. 

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