zurück zur Übersicht
(lifepr) (Berlin, 04.06.2014) Auch wenn die meisten von uns zurzeit eher an Sommer und Sonne denken: Schon in einigen Monaten wissen wir Gemütlichkeit und angenehme Wärme, wie beispielsweise Kaminöfen sie verbreiten, wieder zu schätzen. Doch besonders durch ältere Öfen und offene Kamine kann Heizwärme sogar verloren gehen, wenn sie gerade nicht befeuert werden. Die Ursache: Rauchklappen, die eine Feuerstelle außer Betrieb zum Schornstein hin schließen, sind nicht völlig dicht. So bleibt eine Verbindung zwischen Gebäudeinnerem und der Außenluft bestehen. Besonders im Winter kann der Schornstein dann so viel Auftrieb erzeugen, dass auf diesem Weg warme Raumluft beständig ins Freie strömt.
Um solch kostspielige Energieverschwendung zu vermeiden, empfehlen die Experten vom Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen moderne Feuerstellen mit getrennter Verbrennungsluftzufuhr. Sie ziehen Luft nicht aus dem Wohnraum, sondern über ein eigenes Rohr von außen. Im Neubau sollte man entsprechende Vorrichtungen von Anfang an vorsehen. Oft lassen sie sich aber auch noch nachträglich einbauen. Jetzt zum Sommer hin ist die ideale Zeit, um eine solche Nachrüstung in Angriff zu nehmen. Zum Start der Heizperiode ist die Anlage dann auf aktuellem Stand und man kann von einem weiteren Vorteil raumluftunabhängiger Öfen profitieren: Auch der gleichzeitige Betrieb mit Lüftungsanlage und Dunstabzugshaube ist problemlos möglich.
Ansprechpartner:
Herr Oliver Solcher
Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen e.V. (FLiB)
Telefon: +49 (30) 63925394
Fax: +49 (30) 63925396
Über Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen e.V.:
Der Fachverband Luftdichtheit in Bauwesen e. V. - kurz FLiB genannt - wurde im April 2000 im Vorfeld der damals viel diskutierten, neuen Energieeinsparverordnung gegründet. Seither hat er sich insbesondere in der Fachwelt als zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um die luftdichte Gebäudehülle etabliert.
Der FLiB hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Öffentlichkeit über die große Bedeutung einer luftdichten Gebäudehülle aufzuklären. Er konkretisiert den Stand der Technik durch das Erstellen von Fachregeln sowie das Kommentieren der einschlägigen Normen und wirkt selbst an Gesetzgebungs- und Normungsverfahren mit. Ebenso engagiert sich der FLiB in Forschung und Entwicklung. Der Fachverband entwickelt einheitliche Mess-Standards, sorgt für die Vergleichbarkeit von Messverfahren und bietet Zertifizierungen für Personen und Unternehmen an, die mit dem Erstellen der luftdichten Gebäudehülle befasst sind oder Luftdichtheitsmessungen durchführen. Übergeordnetes Ziel ist stets die Qualitätssicherung am Bau.
Hinweise auf die Zahl durchgeführter Luftdichtheitsmessungen geben Mitgliederbefragungen, die der Verband in unregelmäßigen Abständen durchführt. Der FLiB stellt Informationen zu Details luftdichter Konstruktionen sowie zu entsprechend geeigneten Materialien und Produkten bereit. Die Erarbeitung von Kriterien zur Produktbewertung bzw. prüfung mit dem Ziel einer unabhängigen Qualitätskontrolle wird vom Verband unterstützt. Auch hier geht es darum, die Planungs- und Ausführungssicherheit zu erhöhen.
(1 MB) |
zurück zur Übersicht