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Die Zukunft der Eurozone: „Scheitert der Euro, so scheitert Europa“

Dienstag, 25. April 2023; 18.00 bis circa 19.30 Uhr, Gebäude 2 der Technischen Hochschule Lübeck, Hörsaal 2-1.02
Klaus Regling, einer der wichtigsten Akteure des Euro-Rettungsschirms. Foto: ©ESM2022
Klaus Regling, einer der wichtigsten Akteure des Euro-Rettungsschirms. Foto: ©ESM2022

(lifepr) (Lübeck, 12.04.2023) Die Zukunft der Eurozone wird nicht erst seit Ausbruch der Eurokrise ab dem Jahr 2010 regelmäßig hinterfragt. Wäre die Eurozone überhaupt in der Lage, die drohende Pleite eines ihrer Mitgliedstaaten - wie zuletzt 2012 im Falle Griechenlands geschehen - abzuwenden? Gemeinsam mit dem Publikum gehen der gebürtige Lübecker Klaus Regling, einer der wichtigsten Akteure des Euro-Rettungsschirms, und der Professor der TH Lübeck, Dr. Leef H. Dierks, unter Moderation von Prof. Dr. Ulf J. Timm der Frage nach, wie es knapp 20 Jahre nach Einführung des Euro tatsächlich um die Stabilität der Währungsunion bestellt ist. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, sich an der kostenlosen Podiumsdiskussion zu beteiligen.

„Scheitert der Euro, scheitert Europa“ wusste Bundeskanzlerin a.D. Angela Merkel. Der ehemalige französische Staatspräsident Jacques Chirac sprach vom „größten währungspolitischen Abenteuer der Menschheit“. Otmar Issing, früherer Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank, hob hervor, dass eine Währungsunion ohne gleichzeitige Fiskalunion ein „Experiment“ darstellte.

So werden die Stabilität und damit unweigerlich auch die Zukunft der Eurozone nicht erst seit Ausbruch der Eurokrise regelmäßig hinterfragt. Institutionen wie die noch im selben Jahr gegründete Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF), aus der 2012 der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) hervorging, schaffen im Krisenfall zwar kurzfristig Abhilfe, stellen aber keine dauerhafte Lösung dar.

„Die Politik tut sich bis heute schwer, eine verbindliche und nachhaltige Lösung zu finden“, sagt Prof. Dr. Leef H. Dierks im Hinblick auf die Podiumsdiskussion. „Und dabei führen uns aktuelle Entwicklungen wie zum Beispiel der Kollaps der SVB oder die Übernahme der Credit Suisse auch mehr als 14 Jahre nach dem Kollaps von Lehman Brothers eindrucksvoll vor Augen, welche Bedeutung die Stabilität an den internationalen Geld- und Kapitalmärkten hat.“

Klaus Regling und Prof. Dr. Leef H. Dierks gehen unter Moderation von Prof. Dr. Ulf J. Timm der Frage nach, wie es knapp 20 Jahre nach Einführung des Euro tatsächlich um die Stabilität der Währungsunion bestellt ist und diskutieren ihre Ergebnisse mit dem Publikum.

Auf dem Podium

Klaus Regling, Geschäftsführender Direktor des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM), Luxemburg (bis Ende 2022)

Prof. Dr. Leef H. Dierks, Professur für Finanzierung und Internationale Kapitalmärkte, Technische Hochschule Lübeck

Moderation

Prof. Dr. Ulf J. Timm, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Technische Hochschule Lübeck

Ablauf

18.00 Uhr: Begrüßung und Impulsreferate

18.15 bis circa 19.30 Uhr: Podiumsdiskussion

Veranstaltungsort

Technische Hochschule Lübeck

Mönkhofer Weg 136-140, 23562 Lübeck

Gebäude 2, Hörsaal 2-1.02

Ansprechpartner:

Frau Johanna Helbing
Kommunikation I Public Relations
Telefon: +49 (451) 300 5025
Zuständigkeitsbereich: Kommunikationsreferentin I PR Referent

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