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(lifepr) (Lübeck, 26.10.2015) Seit 2003 führt das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS) regelmäßig ein ländervergleichendes Hochschulranking durch. In diesem Ranking geht es um die Leistungen der Hochschulen in ihren Gleichstellungsbemühungen von Frauen und Männern und um ihre Vergleichbarkeit. Seit dem hat sich das Ranking als Bestandteil der Qualitätssicherung für Gleichstellung an Hochschulen etabliert.
In der Gesamtbewertung aus dem Bundesländer-Ranking erreicht Schleswig-Holstein aktuell zum ersten Mal seit 10 Jahren einen Platz im oberen Mittelfeld bei der Bewertung der Gleichstellungserfolge an seinen Hochschulen. Lediglich Berlin, Hamburg und Brandenburg schneiden im aktuellen Gleichstellungsranking besser ab.
Zum guten Abschneiden des Landes im Gleichstellungsranking tragen in hohem Maße die Christian-Albrechts-Universität und die Fachhochschule Lübeck bei, letztere weil sie sich im FH-Vergleich in Schleswig-Holstein in vielen Bereichen mit weitem Abstand sehr gut positionieren konnte. So konnte sich die FH Lübeck bspw. in sieben Feldern dreimal in der Spitzengruppe und viermal in der oberen Mittelgruppe etablieren und hat damit wesentlich zur guten Positionierung des Landes Schleswig-Holstein beigetragen.
In die Einzelrankings sind die Daten von insgesamt 337 Hochschulen bundesweit eingeflossen. In dem Gesamtranking der Hochschulen mit einem Studentinnen-Anteil von unter 40 % wurden 269 Hochschulen betrachtet, davon 65 Universitäten, 158 Fachhochschulen und 46 Künstlerische Hochschulen. Bei den Ergebnissen werden keine einzelnen Rankingplätze ausgewiesen, sondern drei Gruppen (Spitzen-, Mittel-und Schlussgruppe) gebildet. Eine mögliche Zuordnung und Platzierung einer Hochschule innerhalb einer Gruppe ist durch den ermittelten Indikatorenwert individuell errechenbar.
Zu den Ergebnissen im Einzelnen:
Die Gleichstellungsbeauftragte der FH Lübeck interpretierte dieses Ergebnis als ein hervorragendes Ergebnis für die Fachhochschule. Sie sieht damit die Arbeit für mehr Gleichstellung von Frauen und Männern an der Fachhochschule Lübeck bestätigt.
„Das Ergebnis ist für eine Hochschule mit überwiegend mathematisch-naturwissenschaftlich und technischer Orientierung vorzeigbar. Wir müssen aber auch zur Kenntnis nehmen, und das sagt diese Studie auch aus, dass wir noch lange keine Ausgewogenheit bei den Professuren haben, so Katrin Molge, Gleichstellungsbeauftragte der FH Lübeck.
Ansprechpartner:
Herr Frank Mindt
Telefon: +49 (451) 300-5305
Fax: +49 (451) 300-5470
Zuständigkeitsbereich: Präsidium, Stabsstelle Presse
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