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(lifepr) (Lübeck, 24.09.2010) Die baulichen Rahmenbedingungen mögen derzeit schwierig sein, die Zusammenarbeit ist es nicht:
Eine Gruppe von acht Studierenden und einem Professor der Zhejiang University of Technology (ZJUT), Hangzhou, sind zwei Wochen zu einem Kompaktkurs Architektur an der Fachhochschule Lübeck.
Seit einigen Jahren existiert zwischen der ZJUT und der FHL ein Austauschprogramm, dass es Studierenden und Lehrenden beider Hochschulen ermöglicht, die Bauwelten in Ost und West zu vergleichen.
Themen wie Nachhaltigkeit, Städtebau und Baukonstruktion, wie sie in diesem Jahr auch beim Workshop mit im Focus stehen, werden in China und Deutschland sehr unterschiedlich gesehen und umgesetzt. Beispielhaft sei hier der Umgang mit historischer Bausubstanz genannt, deren Stellenwert in China bei der Bauplanung bisher noch keine starke Beachtung gefunden hatte.
Der Workshop vermittelt den chinesischen Gästen neben streng Fachlichem auch kulturhistorische, sprachliche und soziale Aspekte. So gibt es z.B. Diskussionen über das unterschiedliche Bild wohlproportionierter Gebäude oder der Zusammenarbeit von Architekten und Baukonstrukteuren. Die Praxis findet ihren Einzug in einem Projekt über den Lübecker Kaak, das in gemischten Teams von je zwei deutschen und chinesischen Studierenden bearbeitet wird.
Einige der deutschen Studierenden sind auch bereits in China gewesen und nutzen ihre Erfahrungen aus Hangzhou für die Projektarbeit und die Betreuung ihrer chinesischen KommilitonInnen. Und so werden auch die chinesischen Studierenden verändert nach Hangzhou zurückkehren.
Bei der Präsentation des "Kaak-Projektes" am Montag, 27.09.2010, 16:00 Uhr, können im Gebäude 36 der Fachhochschule die Ergebnisse der fruchtbaren deutsch-chinesischen Zusammenarbeit betrachtet werden.
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