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Tajani bekräftigt Ablehnung von Mega-Trucks im internationalen Frachtverkehr

ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e. V.
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(lifepr) (Bad Windsheim, 12.03.2009) Laufende Pilotprojekte mit Lkw von bis zu 60 t Gesamtgewicht und 25,25 m Länge in den Niederlanden, Dänemark und bald auch Belgien lassen EUVerkehrskommissar Antonio Tajani kalt. Im Gespräch mit den Initiatoren der Plattform "No Megatrucks", zu denen auch der ARCD gehört, bestätigte Tajani, dass vor 2010 nicht an eine EU-Gesetzesänderung der höchst zulässigen Lkw-Abmessungen im internationalen EUFrachtverkehr zu denken ist. "Wir müssen unsere Informationen über diese Fahrzeuge verbessern, bevor wir in Erwägung ziehen können, die gegenwärtige Regelung zu ändern." Die Europäische Kommission werde weitere Analysen und Studien in Auftrag geben, so Tajani im Interview auf www.nomegatrucks.eu. "Ich erwarte, dass die Kommission bis 2010 über genügend Informationen verfügt, um zu entscheiden, ob die Richtlinie 96/53/EC geändert werden soll." Bilaterale Abkommen, die den Einsatz von Megatrucks im Verkehr zwischen Ländern ermöglichen, in denen sie national zugelassen sind, hält der Verkehrskommissar für gesetzeswidrig, denn sie "widersprechen der Idee des gemeinsamen Binnenmarktes und werfen auch Fragen nach einer möglichen Wettbewerbsverzerrung auf." Sollte es Tajani ernst meinen, müsste dies nach Ansicht des ARCD sowohl das "Aus" für grenzüberschreitende Pilotprojekte zwischen Dänemark und Schweden als auch für die vom Reifenhersteller Michelin geplante Route von Frankreich nach Spanien bedeuten. ARCD

Ansprechpartner:

Frau Silvia Schöniger
ARCD-Pressestelle
Telefon: +49 (9841) 409-182
Fax: +49 (9841) 409-190

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