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EU-weite Autokäufe 2007 leicht rückläufig

ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e. V.
ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e. V.

(lifepr) (Bad Windsheim, 26.07.2007) Die Kauflust in den neuen Mitgliedsstaaten konnte die relative Flaute auf dem westeuropäischen Automobilmarkt nicht ganz wettmachen. Mit einem leichten Minus von 0,2 % bei Neuzulassungen innerhalb der EU- und EFTA-Länder schloss der Dachverband der europäischen Automobilhersteller ACEA das erste Halbjahr 2007 ab. Rund 7,7 Millionen Fahrzeuge wurden in den letzten sechs Monaten in den EU15-Staaten verkauft, etwas mehr als eine halbe Million Pkw (+ 14,8 %) waren es in den neuen EU-Staaten. Mitschuld an dem leichten Rückgang, so die ACEA, trage die Mehrwertsteueranhebung in Deutschland, die seit Anfang 2007 zu 9,2 % weniger Neuzulassungen als im ersten Halbjahr 2006 geführt habe. Nur die Finnen (- 10,3 %) und Ungarn (- 11,5 %) waren 2007 noch sparfreudiger. Zugelegt haben hingegen Italien (+ 6,5 %), Irland (+ 5,9 %), Schweden (+ 5,4 %), Griechenland (+ 4,5 %), die Niederlande (+ 2,8 %) und Großbritannien (+ 2 %) neben den meisten neuen EU-Ländern inklusive Bulgarien (+ 20,7 %) und Rumänien (+ 29,2 %).

Die Spendierfreudigkeit der Italiener schlägt sich auch in einer Steigerung der FIAT-Umsätze wieder. Die Gruppe der Turiner Autohersteller (inklusive Lancia und Alfa Romeo) hat als einziges europäisches Konsortium seit 1. Januar 7,2 % mehr Fahrzeuge verkauft als im Vergleichszeitraum 2006. Ein Plus von 5,4 % verzeichnete Toyota, + 17,3 % waren es bei Honda, während unter den deutschen Herstellern nur die BMW-Gruppe auf ein leichtes Plus von 0,6 % verweisen konnte – ein Erfolg, der dem Mini(+ 14,5 %) zuzuschreiben ist. 1,5 % weniger neue Mercedes, 1,5 % weniger Opel/Vauxhall und gar –3,5 % weniger Volkswagen gingen seit Jahresbeginn über den Tresen. Die VW Gruppe nahm dank Skoda (+ 5,7 %) und Audi (+ 5,4 %) dennoch keinen Schaden und bleibt mit 19,4 % absoluter Marktführer vor Citroën-Peugeot (14,3 %), Ford (10,7 %) und GM (10,3 %).

Ansprechpartner:

Frau Silvia Schöniger
ARCD-Pressestelle
Telefon: +49 (9841) 409-182
Fax: +49 (9841) 409-190

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