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(lifepr) (Bad Windsheim, 14.01.2009) Die Reform der Führerscheinprüfung ist in Frankreich Chefsache. Premierminister François Fillon stellte am 13. Januar höchstpersönlich ein Konzept zur Verbesserung der Erfolgsraten beim Erwerb des begehrten rosa Scheins vor. Im Zentrum der Reform steht die Förderung von "begleiteten Lehrfahrten" ab 16 Jahren, um die Kosten für die praktische Führerscheinausbildung zu senken. Derzeit liegt der Preis für den Erwerb des Führerscheins bei durchschnittlich 1500 Euro, was für eine Mehrheit junger Franzosen unerschwinglich ist. Ein unverzinster staatlicher Kredit soll ihnen in Zukunft bei der langfristigen Finanzierung helfen. Überdies gelingt es nur rund 50 % der Kandidaten, den Führerschein im ersten Anlauf zu erhalten. Mitschuldig daran ist monatelanges Warten auf das Ergebnis der theoretischen Prüfung, die Voraussetzung für das Antreten zur praktischen Prüfung ist. Um zu verhindern, dass die Erleichterung der Prüfung Einbußen bei der Verkehrssicherheit mit sich bringt, wünscht Fillon eine zweite Überprüfung der Fahrkünste nach einem halben Jahr Fahrpraxis.
Ansprechpartner:
Frau Silvia Schöniger
ARCD-Pressestelle
Telefon: +49 (9841) 409-182
Fax: +49 (9841) 409-190
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