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(lifepr) (Bad Windsheim, 17.12.2008) Wie der ARCD aus EU-Kommissionskreisen erfahren konnte, soll im Laufe des kommenden Jahres eine zweite Studie zu den Auswirkungen einer Einführung von überlangen und schwereren Lkw-Zügen (bis zu 25,25 m und 60 t) im grenzüberschreitenden Transport auf den Weg gebracht werden. Vor 2010 werde sich die Kommission nicht festlegen, welcher Variante einer möglichen Änderung der Abmessungen und Gewichtsgrenzen von Lkw sie den Vorzug geben könnte. Wahrscheinlich sei jedoch, dass man keine EU-weite Zulassung solcher "Gigaliner" anstrebe, meinte ein hoher EU-Beamter gegenüber dem ARCD. Sinnvoll wäre, nur jenen Ländern im Norden und Westen Europas, die dies ausdrücklich wünschen, grünes Licht für einen Einsatz im grenzüberschreitenden Verkehr zu geben. Im Osten Europas hingegen lasse der derzeitige Straßenzustand keine Befahrung durch Lkw bis zu 60 t zu. Was nach Überzeugung des ARCD aber auch für die gesamte Straßennetz-Infrastruktur der Bundesrepublik gilt, weshalb der Club die Einführung der Riesentransporter rundweg ablehnt
Ansprechpartner:
Frau Silvia Schöniger
ARCD-Pressestelle
Telefon: +49 (9841) 409-182
Fax: +49 (9841) 409-190
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