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(lifepr) (Bad Windsheim, 09.12.2008) Künftig sollen fast alle Treibstoff-Zapfsäulen in der EU mit Systemen zur Rückgewinnung schädlichen Benzindampfs ausgerüstet sein. Die von Umweltkommissar Stavros Dimas vorgeschlagene Richtlinie betrifft alle Tankstellen mit einem Jahresdurchsatz von über 500 m3 sowie sämtliche Anlagen mit darüber liegendem Wohnraum. Nach ARCDInformationen sind die Tankstellen in etwa der Hälfte aller Mitgliedsstaaten bereits mit dieser Absaugtechnologie ausgerüstet. Der Richtlinienvorschlag weitet diese Verpflichtung nun auf die gesamte EU aus und trägt so zur Reduzierung der Emissionen sowie zum gesundheitlichen Schutz der Autofahrer bei. "Durch die Reduzierung der Bodenozon- und Benzolemissionen, zwei äußerst schädlichen organischen Verbindungen, wird die Luftqualität deutlich verbessert", so Dimas. Im Fahrzeugtank bilden sich über dem flüssigen Benzin Benzindämpfe. Beim Auftanken werden diese Dämpfe verdrängt und entweichen in die Atmosphäre. Moderne Rückgewinnungstechnologien können diese Dämpfe auffangen und mittels Vakuumpumpe durch den Schlauch entweder in den Erdtank oder direkt in die Zapfsäule zurückleiten.
Ansprechpartner:
Frau Silvia Schöniger
ARCD-Pressestelle
Telefon: +49 (9841) 409-182
Fax: +49 (9841) 409-190
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