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(lifepr) (Bad Windsheim, 22.10.2008) Am Rande des Gipfeltreffens der europäischen Staats- und Regierungschefs am 15. und 16. Oktober wurde auch die ernste wirtschaftliche Lage der europäischen Autoindustrie und ihrer zwölf Millionen direkt oder indirekt betroffenen Arbeitnehmer zur Sprache gebracht. Frankreichs Präsident und Ratsvorsitzender Nicolas Sarkozy warnte erneut davor, die europäische Autoindustrie im Konkurrenzkampf mit asiatischen und USHerstellern im Stich zu lassen. Angesichts des von der US-Regierung verabschiedeten Kreditpakets von 25 Mrd. Dollar zur Stützung der maroden US-Automobilindustrie dürfe Europa nicht nachstehen. Auch seien die Belastungen, die der Autoindustrie aufgrund technologischer Anpassungen an Europas Klimaschutzmaßziele erwachsen, durch entsprechende Stützungsmaßnahmen abzufedern. Gemeinsam mit Jean-Claude Juncker (Luxemburg) forderte Sarkozy die EU-Kommission auf, noch vor Ende des Jahres einen konkreten Unterstützungsplan zu erarbeiten, der auch Staatsbeihilfen für den Automobilsektor möglich mache. Die Autohersteller Europas fordern angesichts der anhaltenden Marktflaute und weltweiten Finanzkrise ein Unterstützungspaket im Umfang von rund 40 Mrd. Euro. Überdies sollten steuerliche Anreize für die Bürger geschaffen werden, um die Erneuerung des europäischen Pkw-Fuhrparks zu beschleunigen.
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Frau Silvia Schöniger
ARCD-Pressestelle
Telefon: +49 (9841) 409-182
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