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Bund will Lärmschutz an Bahnstrecken verstärken

ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e. V.
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(lifepr) (Bad Windsheim, 11.09.2008) Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee will den Kampf gegen den Schienenlärm verstärken und hat dabei vor allem den Eisenbahngüterverkehr im Visier.Schon im Frühjahr 2007 stellte er zusammen mit der Bahn AG neuartige Bremssohlen für Waggons vor, die aus "ratternden Güterzügen Flüsterwaggons machen" sollen. Am vergangenen Freitag startete er ein neues Forschungsprojekt für die Entwicklung von "besohlten Schwellen" zur Verringerung von Schwingungen auf das Schotterbett. Außerdem sollen spezielle Schutzwälle an lärmempfindlichen Streckenabschnitten helfen, die Schallemissionen zu verringern. Noch in diesem Jahr soll die Deutsche Bahn AG bei Bingen am Rhein im Rahmen des Bundesprogramms "Leiser Rhein" den Wirkungsgrad von Schienendämpfern messen.Danach soll die Erprobung auf andere besonders vom Lärm betroffene Regionen ausgeweitet werden. So braucht zum Beispiel das Elbtal bei Bad Schandau in Sachsen dringend mehr Lärmschutz, wie Anwohner und Touristen immer wieder beklagen. Bis 2020 will Tiefensee den Schienenlärm in Deutschland halbieren. Er will mit einem lärmabhängigen Trassenpreissystem erreichen, dass für leise Züge weniger und für laute mehr bezahlt werden muss. Dass lärmsenkende Maßnahmen dringend notwendig sind, zeigt die Entwicklung des vor allem bei Nacht rollenden Güterverkehrs: Laut Statistischem Bundesamt wurden im ersten Halbjahr 2008 mit insgesamt 189,8 Millionen Tonnen um 5,4 Prozent mehr Güter auf der Schiene transportiert als im Vorjahreszeitraum. Die Sparte Containertransport stieg sogar um 13,4 Prozent auf 34,1 Millionen Tonnen an.

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Frau Silvia Schöniger
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