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Koalition will Wassertourismus stärken

ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e. V.
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(lifepr) (Bad Windsheim, 31.05.2007) Mit einem Bündel von Maßnahmen wollen die Koalitions­fraktionen CDU/CSU und SPD den Tourismus und Sport auf dem Wasser stärken und vor allem Rechtsvorschriften vereinfachen und zusammenführen. Der am 22. Mai be­schlossene Antrag soll noch vor der Sommerpause im Bundestag verab­schie­det werden. Vor allem ein leichterer Erwerb entsprechender Führerscheine und Nachweise für die Freizeitsportler ist Ziel des Antrags. Die Koalition will bei den Prü­fungsinhalten mehr Praxis und weniger Theorie durchsetzen. Auch an die Einführung von Multiple-Choice-Verfahren ist gedacht. Laut Annette Faße, tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, sollen die Prüfungsinhalte der unterschiedlichen Füh­rerscheine besser aufeinander abgestimmt und gleichartige Prüfungsgegenstände gegeneinander an­erkannt werden. Ebenso steht die Einführung eines Sachkunde­nachweises für pyro­technische Signalmittel in die Prüfungsinhalte für den amtlichen Sportführerschein auf der Agenda. Auch die verbindlichen Ausrüstungsstandards bei Sportbooten will die Koalition überarbeiten. Die Einführung einer Kennzeichnungs­pflicht von Sport­booten im Seebereich ist „aus Sicherheitsgründen" kein Tabu mehr. Künftig soll eine zentrale Datenbank Unfälle mit Beteiligung von Sportbooten geson­dert erfassen, um eine Grundlage für zukünftige Risikoeinschätzungen von Wasser­sportgebieten zu schaffen. Alle die Sportschifffahrt betreffenden Gesetze und Ver­ordnungen, so der Wunsch der Koalitionäre, sollen künftig auf den Internetseiten des Bundesverkehrs­ministeriums unter einer eigenen Rubrik „Wassersport" zugänglich sein. Mit einer Kampagne des Bundes wollen sie das Sicherheitsbewusstsein in der Sportschifffahrt stärken. Deutschland besitzt ein rund 10.000 Kilometer langes zu­sammenhängendes Wasserwegenetz sowie zahlreiche Seen und Seewasserstra­ßen. In diesen Revieren betreiben laut Faße jährlich über sechs Millionen Menschen Wassersport. ARCD

Ansprechpartner:

Frau Silvia Schöniger
ARCD-Pressestelle
Telefon: +49 (9841) 409-182
Fax: +49 (9841) 409-190

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