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(lifepr) (Bad Windsheim, 31.05.2007) Nicolas Sarkozy hat sein Versprechen wahr gemacht: Vor dem traditionell gefährlichen Pfingstwochenende gab das neu gewählte französische Staatsoberhaupt bekannt, dass er mit dem seit De Gaulle üblichen Brauch der Begnadigung von Verkehrssündern nach Präsidentschaftswahlen brechen wird. Jedes Knöllchen, das während der Vorwahlzeit in falscher Hoffnung unbezahlt blieb, wird nun unerbittlich eingefordert. Es gebe keinen Grund, so Sarkozy, selbst geringfügige Rechtsbrüche nicht zu sanktionieren. Seit Dezember des Vorjahres ist die Zahl der Unfälle und der Verkehrsopfer auf Frankreichs Straßen spektakulär angestiegen. Allein zu Ostern wurden 20 % mehr Verkehrstote verzeichnet als im Vorjahr. Experten führen diesen Negativtrend in erster Linie auf die erhoffte Straffreiheit bei Geschwindigkeitsübertretungen zurück. ARCD
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Frau Silvia Schöniger
ARCD-Pressestelle
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