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EU-Badestrände: die meisten in Ordnung, aber immer weniger gemeldet

ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e. V.
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(lifepr) (Bad Windsheim, 05.06.2007) Die überwiegende Mehrzahl der in der EU ausgewiesenen Badegebiete entsprach 2006 den EU-Hygiene- und Umweltvorschriften und kann daher in diesem Jahr die „Blaue Flagge" hissen. Genaue geographische und qualita­tive Angaben finden sich unter http://ec.europa.eu/.... auf der Web­seite der EU-Kommission. Insgesamt wurden 21 094 Badestrände untersucht, davon ein Drittel an Binnengewässern. An den Küsten erfüllten 96%, an Flüssen und Seen 89% die Vorgaben der EU-Richtlinie. Problematisch bleibt jedoch weiterhin die ge­ringe Anzahl der von den Mitgliedsstaaten gemeldeten Badegebiete. Die EU-Kom­mission gab an, dass die Zahl der von der amtlichen Liste gestrichenen Strände zwar abgenommen habe, sie diese Streichpraxis aber weiterhin für bedenklich halte: 2006 entfernten die Mitgliedstaaten immerhin weitere 88 Küstengebiete und 166 Badege­biete von Binnengewässern aus den nationalen Listen der Standorte, die den Vor­schriften der Richtlinie entsprechen. Die Kommission befürchtet, dass damit in eini­gen Fällen Umweltprobleme vertuscht und die Ergebnisse künstlich verbessert wer­den sollten. EU-Umweltkommissar Stavros Dimas wiederholte daher seinen Appell von 2005: „Es reicht nicht, Gebiete wegen Verschmutzung einfach von der Liste zu nehmen. Die Mitgliedstaaten müssen Pläne erarbeiten, um diese Verschmutzungen zu beseitigen." Um bei der Umsetzung etwas „nachzuhelfen", hat die Kommission jetzt übrigens gegen elf Mitgliedstaaten (Deutschland, Belgien, Dänemark, Spanien, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, die Niederlande, Portugal und Spanien) Vertrags­verletzungsverfahren eingeleitet. ARCD

Ansprechpartner:

Frau Silvia Schöniger
ARCD-Pressestelle
Telefon: +49 (9841) 409-182
Fax: +49 (9841) 409-190

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