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(lifepr) (Bad Windsheim, 26.06.2007) Bald wird man auch im Flieger telefonisch erreichbar sein, seine E-Mails via Handy empfangen oder im Internet surfen können. Die europäische Flugsicherheitsagentur EASA in Köln hat zum Sommerbeginn dem europäischen IT-Pionier OnAir grünes Licht zur Kommerzialisierung eines Satellitenfunksystems erteilt, das ab sofort an Bord einiger Airbus 318 von Air France, TAP (Portugal) und BMI (Großbritannien) in Betrieb gehen wird. OnAir kann nach zahllosen Testflügen die gefürchtete Interferenz zwischen Flugnavigations-Instrumenten und Handybetrieb ausschließen. Einzig bei Start und Landung soll auch weiterhin „Handy aus" gelten. Für Benoît Debains, Generaldirektor von OnAir, ist „die Zertifizierung ein Meilenstein auf dem Weg zur Markteinführung unseres Services". Vertriebspartner ist der britische Satellitenbetreiber Inmarsat. Ryan-Air hat als erste Fluggesellschaft angekündigt, dass sie ihre gesamte Flotte mit OnAir ausstatten wird: 50 Boeing-737 noch vor Jahresende, der Rest folgt 2008. Denn obwohl OnAir in einem Gemeinschaftsunternehmen mit dem europäischen Flugzeughersteller Airbus entwickelt wurde, soll sich das System auch für die Boeing Konkurrenz aus den USA eignen. Allerdings endet der Spielraum der europäischen Telefonie über dem Atlantik. In den USA ist Mobiltelefonieren über den Wolken bis auf Weiteres nicht erlaubt, Boeing hat seinen Flugtelefondienst „Connexion" schon 2006 eingestellt - zu teuer und zu wenig genützt. OnAir verspricht, dass Roaming-Gebühren über den Wolken auch nicht höher als auf der Erde ausfallen werden. Ob's wahr ist, erfährt man wahrscheinlich nicht vor dem ersten „Hallo Schatz, ich sitze im Flieger"-Anruf. Weitere Infos unter www.onair.aero. ARCD
Ansprechpartner:
Frau Silvia Schöniger
ARCD-Pressestelle
Telefon: +49 (9841) 409-182
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