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(lifepr) (Bad Windsheim, 24.04.2008) Laut europäischem Zentralamt für Statistik hat der Personenverkehr auf den Straßen Europas seit 1995 um 17 % zugenommen. Besonders signifikant ist der Anstieg des Verkehrsaufkommens von Pkw, Bussen und Motorrädern in den neuen Mitgliedsländern, allen voran Polen (+ 50 %), Bulgarien und Rumänien. In Deutschland sind die Personenkilometer-Zahlen auf der Straße im Zeitraum 1995 - 2006 hingegen 'nur um knapp 6 % gestiegen. Mit knapp 1000 Mrd. Personenkilometern ist Deutschland aber in absoluten Zahlen EU-Spitzenreiter und steht für ein Fünftel des Personenstraßenverkehrs in der EU. Nur knapp über 2 % des Aufkommens entfallen auf Transitfahrten von Personen durch Deutschland. Gemessen an der Bevölkerungsdichte sind die Italiener (815 Mrd. Personenkilometer) nach wie vor Europas intensivste Autofahrer. Rund 87 % des Personenverkehrs auf der Straße entfallen auf Pkw, 3 % auf Motorräder und 10 % auf Busse und Omnibusse. Die Beliebtheit der Bahn ist in den westlichen EU-Staaten seit 2003 gestiegen, im Osten hingegen hat sie abgenommen. Bei einem durchschnittlichen Wachstum des Fahrgastaufkommens zwischen 2003 und 2006 in der EU von 6,4 % zeichnet sich Deutschland im Spitzenfeld mit 10,8 % mehr Bahnreisenden aus, vor Frankreich mit seinem TGV, der 9,6 % mehr Kunden gewinnen konnte. Mit dem Auto können die Bahnen jedoch noch lang nicht konkurrieren: Nur 7 % aller Personenkilometer wurden 2006 europaweit mit dem Zug zurückgelegt.
Ansprechpartner:
Frau Silvia Schöniger
ARCD-Pressestelle
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Fax: +49 (9841) 409-190
Auto- und Reiseclub Deutschland
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