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(lifepr) (Bad Windsheim, 23.01.2008) Der Verband europäischer Automobilhersteller (ACEA) schloss das Jahr 2007 gegenüber 2006 mit einem knappen Plus von 1,1 % bei den Pkw-Neuzulassungen in Europa ab. Zu verdanken ist dies vor allem dem Aufholbedarf in den neuen Mitgliedsländern, in denen 2007 14,5 % mehr Neufahrzeuge angemeldet wurden. Spitzenreiter sind neben den baltischen Staaten Rumänien (+ 26,8 %), Polen (+ 22,9 %) und Bulgarien (+ 19,4 %). Ingesamt wurden damit rund 1,16 Mio. Neufahrzeuge in den zwölf neuen Mitgliedsstaaten zum Verkehr zugelassen. Im Westen Europas (EU15) blieb die Anzahl der Neuzulassungen auf dem gleichen Niveau wie 2006 (14,36 Mio. Neufahrzeuge), in den EFTA-Staaten Norwegen, Schweiz und Island stieg der Verkauf um 35 000 Exemplare (+ 0,2 %). In Deutschland hingegen wurden 2007 rund 300 000 Fahrzeuge (– 9,2 %) weniger als 2006 neu registriert. Die ACEA führt diesen Einbruch in erster Linie auf die Anhebung des deutschen Mehrwertsteuersatzes zum Jahresbeginn 2007 und damit vorgezogene Einkäufe Ende 2006 zurück. Die meisten Neuanschaffungen waren in Norwegen (+ 18,3 %), Schweden (+ 8,5 %) und Italien (+ 7,2 %) zu verzeichnen. Anzeichen der Marktsättigung wiesen nicht nur Deutschland (– 9,2 %), sondern auch Finnland (– 13,8 %), Ungarn (– 7,8 %), Österreich (– 3,9%), Spanien (– 1,2 %) und Irland (– 0,3 %) auf.
Ansprechpartner:
Frau Silvia Schöniger
ARCD-Pressestelle
Telefon: +49 (9841) 409-182
Fax: +49 (9841) 409-190
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