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Moderne Dieselkraftstoffe sind winterfest

ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e. V.
ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e. V.

(lifepr) (Bad Windsheim, 17.01.2008) Vor dem Zusatz von speziellen "Fließverbesserern" in der kalten Jahreszeit warnt der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) die Dieselfahrer unter den Autobesitzern. Die vom Zubehörhandel und im Internet angepriesenen Mittel sollen beigemischt werden, um Verklumpungen des Treibstoffs zu verhindern. Aus den Zapfsäulen fließt derzeit jedoch längst ein spezieller Winterdiesel, der bereits mit entsprechenden Zusätzen versehen ist. Bis zu einer Temperatur von minus 22 Grad Celsius würden die von den Mineralölkonzernen beigemischten Zusatzstoffe ein Verklumpen des Treibstoffs in der Kraftstoffleitung und in der Pumpe verhindern. Laut TÜV Rheinland helfen die Zusätze aber nicht mehr weiter, wenn die Temperatur unter minus 22 Grad Celsius fällt. Dann werde der Diesel zu einer zähen Parafinmasse, die kein Motor verbrennen könne. In diesem seltenen Fall heiße es warten und den Treibstoff nach Möglichkeit in einer geheizten Garage wieder auftauen lassen. Moderne Fahrzeuge hätten allerdings eine Kraftstoffvorwärmung, die eine Parafinbildung verhindere. Von Hausmitteln, wie der Beimischung von ein wenig Benzin oder Petroleum, sollten die Autofahrer laut TÜV-Experte Hans-Ulrich Sander die Finger lassen. Moderne Common Rail- oder Pumpe-Düse-Selbstzünder würden darauf extrem allergisch reagieren – bis hin zum Totalausfall der Einspritzpumpe! "Und auf keinen Fall den Tank zum Beispiel mit einem Gasbrenner erwärmen", warnt Sander. Im schlimmsten Fall könne der Behälter durch diese Spezialbehandlung explodieren.

Ansprechpartner:

Frau Silvia Schöniger
ARCD-Pressestelle
Telefon: +49 (9841) 409-182
Fax: +49 (9841) 409-190

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