zurück zur Übersicht

(lifepr) (Bad Windsheim, 12.12.2007) Was kostet ein Kilometer mit der Bahn, dem Lkw, dem Auto, auf dem Schiff oder im Flugzeug wirklich, wenn man alle externen Kosten und Folgeschäden mit einberechnet? Diese Frage wird auf EU-Ebene ab Sommer 2008 für heiße politische Debatten sorgen. Am 10. Juni muss die EU-Kommission einen Vorschlag vorbringen, wie die externen Kosten der jeweiligen Verkehrsträger fair zu berechnen sind. Dazu zählen Kosten für Bau und Abnutzung der Infrastruktur, aber auch Auswirkungen auf die Luftqualität und das Klima, die Lärmentwicklung, die Folgekosten von Unfällen und selbst Staukosten. Aufgabe der EU-Institutionen ist es, für Kostentransparenz zu sorgen und ein Modell zu erstellen, um diese externen Kosten in den Preis des jeweiligen Verkehrsträgers mit einzubeziehen. Das neue Kalkulationsmodell soll u.a. der kommenden Wegekostenrichtlinie zu Grunde gelegt werden, um Mautpreise für den Straßengüterverkehr neu und "gerecht" zu ermitteln. Ebenso könnte dies zu einer Empfehlung für die allgemeine Einführung von City-Mautgebühren führen. In einer bis zum Jahresende 2008 offenen Befragung via Internet sind interessierte EU-Bürger aufgerufen, ihre Meinung zu diesem heiklen Thema abzugeben und einen Online-Fragenkatalog der Kommission zu beantworten. Näheres unter http://ec.europa.eu/... im Internet.
Ansprechpartner:
Frau Silvia Schöniger
ARCD-Pressestelle
Telefon: +49 (9841) 409-182
Fax: +49 (9841) 409-190
Auto- und Reiseclub Deutschland
Telefon: +49 (9841) 409-182
zurück zur Übersicht