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(lifepr) (Bad Windsheim, 06.12.2007) Auf Kritik bei Umweltverbänden stößt der bekannt gewordene Plan von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos, schweren Autos mit hohem Spritverbrauch einen Bonus bei der Einteilung in Effizienzklassen "A" bis "G" zu schenken. Danach würde ein 2,5 Tonnen schwerer Geländewagen mit einem CO2-Ausstoß von 197 Gramm unter Berücksichtigung des Gewichts ebenso zur besten Klasse "A" gehören wie ein nur eine Tonne schweres Auto, das nur 94 Gramm pro Kilometer ausstößt, kritisiert der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) in einer Mitteilung. "Glos will Klimakiller-Autos grün tünchen", sagte der BUND-Geschäftsführer Gerhard Timm. Jeder Versuch, Spritfresser gegenüber sparsamen Fahrzeugen zu bevorteilen, müsse zurückgewiesen werden. Laut BUND dürften die übermotorisierten Hochgeschwindigkeitsautos nicht länger von Innovationen ausgenommen werden. Mit den bereits vorhandenen Spritspar-Techniken ließe sich der CO2-Ausstoß im Durchschnitt um rund 50 Gramm pro Kilometer senken. Timm sagte, der Minister sollte sich den schönen Satz von Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl zu eigen machen: Entscheidend ist, was hinten raus kommt. Diese Erkenntnis allein müsse regeln, in welche Emissionsklasse ein Fahrzeug eingewiesen wird.
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