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(lifepr) (Bad Windsheim, 14.11.2007) Im Jahr 2006 starben 711 Fußgänger im Straßenverkehr. Das sind im Durchschnitt zwei Menschen pro Tag. Von ihnen kamen allein 267 oder 38 % in den Monaten November bis Januar, also in der dunklen Jahreszeit, zu Tode, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Wurden in den Monaten Februar bis Oktober des letzten Jahres durchschnittlich 49 Menschen tödlich verletzt, so seien es im Dezember 103, im November 93 und im Januar 71 Personen gewesen. Fast drei Viertel (73 %) der getöteten Fußgänger kamen nach Angaben der Statistiker bei Unfällen während der Dunkelheit ums Leben. Insbesondere ältere Menschen seien in dieser Jahreszeit gefährdet: Mehr als die Hälfte (57 %) der tödlich verunglückten Fußgänger in den Monaten November bis Januar war über 65 Jahre. Als Ursachen werden die frühe Dunkelheit, die insgesamt schlechteren Sicht- und Witterungsverhältnisse sowie die häufig zu dunkle Kleidung von älteren Fußgängern genannt.
Der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) fordert Auto- und Lkw-Fahrer auf, in dieser Jahreszeit besonders auf Fußgänger auf der Straße zu achten und die Geschwindigkeit auf die erschwerte Wahrnehmung einzustellen. Fußgängern rät der Club, in den Abend- und Nachtstunden auf helle Oberkleidung oder auf selbstreflektierende Markierungen an der Garderobe oder den Schuhen zu achten. Sie sollten, wo es sie gibt, nur an Ampeln oder auf Zebrastreifen die Straßen überqueren, auch wenn sie dafür Umwege in Kauf nehmen müssen.
Ansprechpartner:
Frau Silvia Schöniger
ARCD-Pressestelle
Telefon: +49 (9841) 409-182
Fax: +49 (9841) 409-190
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