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(lifepr) (Bad Windsheim, 31.10.2007) Käufer von Neufahrzeugen mit überdurchschnittlichem Spritverbrauch könnten in Frankreich bald zusätzlich zur Kasse gebeten werden. Beim jüngsten nationalen Umweltgipfel unter Federführung des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy wurde nach ARCD-Informationen die Idee geboren, "Öko-Punkte" für Neufahrzeuge auszugeben. Wer ein Fahrzeug mit überdurchschnittlichem Treibstoffverbrauch und damit höheren CO2-Emissionen erwirbt, soll demnach in Zukunft eine zusätzliche jährliche Abgabe zahlen müssen. Die Einnahmen sollen dafür verwendet werden, den Kauf von verbrauchsar men Pkw steuerlich zu erleichtern und eine Prämie zur Verschrottung alter Fahrzeuge zu finanzieren, was zu einer schnelleren Erneuerung des Fuhrparks in Frankreich beitragen soll. Der PSA-Konzern (Peugeot/Citroën) nahm die Idee positiv auf, während sich Renaultchef Carlos Ghosn skeptisch äußerte. Außerdem soll für das gesamte französische Straßennetz eine kilometerabhängige Lkw-Maut eingeführt werden, und das Schienennetz des Hochgeschwindigkeitszuges TGV will man bis 2020 um 2000 km erweitern. Die Vorschläge werden demnächst dem Parlament unterbreitet.
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