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EU-Kommission setzt auf Wasserstoff-Autos

ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e. V.
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(lifepr) (Bad Windsheim, 18.10.2007) Bessere Luftqualität und eine Verringerung der europäischen Abhängigkeit vom Erdöl sind Ziele der jüngsten Initiative der europäischen Kommission zugunsten mit Wasserstoff betriebener Fahrzeuge. Mit 470 Millionen Euro will die Kommission in den nächsten sechs Jahren die Industrie bei Forschung und Entwicklung von Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologien unterstützen. Es gilt dabei nicht nur die Herstellungskosten zu senken, sondern auch sichere und nachhaltige Wege für die Produktion und Lagerung von Wasserstoff zu finden. Spätestens 2020, so hofft die Kommission, könnte diese neue Generation von Autos in Serienproduktion gehen. Die Kommission will außerdem zur schnelleren Einführung entsprechender Modelle beitragen: Sie plant, die derzeit notwendigen aufwändigen Genehmigungsverfahren zur Markteinführung abzuschaffen und diese Fahrzeuge in das allgemeine EG-Typengenehmigungssystem einzubeziehen.

Der derzeit nur mit großem Energieaufwand herzustellende Wasserstoff kann sowohl in Verbrennungsmotoren als auch in Brennstoffzellensystemen eingesetzt werden und erzeugt keinerlei Kohlenstoffemissionen (Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, unverbrannte Kohlenwasserstoffe oder Feinstaub). 420 Abgeordnete des EU- Parlaments hatten daher bereits im April dieses Jahres von der Kommission konkrete Schritte für den Start ins "Wasserstoffzeitalter" gefordert.

Ansprechpartner:

Frau Silvia Schöniger
ARCD-Pressestelle
Telefon: +49 (9841) 409-182
Fax: +49 (9841) 409-190

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