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(lifepr) (Bad Windsheim, 11.10.2007) Nur Portugal, Luxemburg und Frankreich haben es geschafft, die Todesraten im Straßenverkehr in den letzten Jahren um jeweils 8 % zu senken. Sie sind damit die einzigen EU-Länder, denen es gelingen könnte, das von der europäischen Kommission gesetzte Ziel einer Halbierung der Verkehrstoten im Zeitraum 2001 bis 2010 zu erreichen.
Sollten keine beherzten Maßnahmen getroffen werden, dann könnte die EU insgesamt das Ziel von maximal 25 000 Verkehrstoten pro Jahr frühestens 2015 verwirklichen, warnt der europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC.
2006 lag dieser Wert noch bei 39 200 Opfern auf Europas Straßen. In einigen neuen Mitgliedstaaten Osteuropas (Ungarn, Estland, Litauen) stieg die Anzahl der Verkehrstoten mit der Verkehrsdichte und übertraf so die Statistiken von 2001. In Polen, Slowenien und der Slowakei ging die Rate der Verkehrsopfer nur unwesentlich zurück. Laut ETSC haben nur jene Länder signifikante Verbesserungen erreicht, die kompromisslos gegen Temposünder, alkoholisierte Lenker und Gurtmuffel vorgegangen sind. Der ETSC errechnet, dass eine EU-weite Verringerung von 7,4 % der Unfalltoten pro Jahr notwendig wäre, um das selbst gesteckte Gemeinschaftsziel bis 2010 dennoch zu erreichen. Derzeit liegen die 27 EU-Länder mit durchschnittlich 4,9 % jedoch weit ab vom Kurs.
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Frau Silvia Schöniger
ARCD-Pressestelle
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