zurück zur Übersicht

(lifepr) (Bad Windsheim, 11.10.2007) Angesichts einer alarmierenden Zunahme der Verkehrstoten um 17% im ersten Halbjahr 2007 hat der österreichische Verkehrsminister Werner Faymann ein 10-Punkte-Programm für mehr Verkehrssicherheit angekündigt, das schon am 1. Januar 2008 in Kraft treten könnte. Neben einer Entschärfung von Bahnübergängen sowie einer Evaluierung des vor zwei Jahre eingeführten Vormerksystems (der österreichischen Variante des Punkteführerscheins) will Faymann vor allem strenger gegen Alkohol am Steuer vorgehen.
Wird ein österreichischer Lenker mit mehr als 0,5 Promille im Blut erwischt, könnte er demnach automatisch zur Nachschulung verpflichtet werden. Und die ist nicht gerade billig: 200 bis 500 Euro, kostet sie den Autofahrer. Derzeit ist in diesen Fällen (zwischen 0,5 und 0,8 Promille im Blut) nur eine Geldstrafe und eine Vormerkung im Führerscheinregister vorgesehen. Erst wenn ein zweites Vormerkdelikt innerhalb von zwei Jahren dazukommt, ist der Führerschein für einen Monat weg. Strenger vorgehen will Feymann auch gegen Mobiltelefonierer hinter dem Lenkrad, die bislang mit 25 Euro davonkommen – und selbst das nur, wenn sie vor Ort erwischt werden.
Im Gespräch sind 50 Euro, zum Vormerkdelikt soll Telefonieren jedoch auch weiterhin nicht werden. Breite Zustimmung fand der Vorschlag des Verkehrsministers, bei Geschwindigkeitsübertretungen über 30 km/h Mindeststrafen von 72 Euro einzuführen. Dies würde es ermöglichen, auch Tempovergehen ausländischer Raser grenzübergreifend zu ahnden.
Ansprechpartner:
Frau Silvia Schöniger
ARCD-Pressestelle
Telefon: +49 (9841) 409-182
Fax: +49 (9841) 409-190
Auto- und Reiseclub Deutschland
Telefon: +49 (9841) 409-182
zurück zur Übersicht